U2 und U7: Zugausfälle, Unterbrechungen und Verzögerungen

U2 und U7: Zugausfälle, Unterbrechungen und Verzögerungen
+
Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan plädiert dafür, Drogen für den privaten Gebrauch zu legalisieren.

Kofi Annan

Früherer UN-Generalsekretär fordert legalen Zugang zu Drogen

Berlin - Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan befürwortet eine weitgehende Legalisierung aller Drogen. „Wir müssen akzeptieren, dass eine drogenfreie Welt eine Illusion ist“, sagte Annan.

„Ich glaube, dass Drogen viele Menschenleben zerstört haben - aber falsche Maßnahmen seitens der Regierungen haben noch viel mehr Elend angerichtet“, schrieb er in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Der Krieg gegen die Drogen habe kaum Erfolge gebracht und habe sich inzwischen längst zum „Krieg gegen Menschen“ weiterentwickelt, schrieb Annan. Daher sei jetzt radikales Umdenken nötig.

Nach Ansicht des früheren UN-Chefs (1997-2006) müssen privater Drogenkonsum „dringend entkriminalisiert“ und ein möglichst sicherer Zugang zu Drogen gesetzlich geregelt werden. Statt auf Verbote und Strafverfolgung sollten die Staaten besser auf Aufklärung und Therapieangebote setzen.

Die Drogenpolitik der vergangenen 50 Jahre habe die Nachfrage nach Drogen nicht verringert, wohl aber „einen internationalen kriminellen Markt geschaffen, der Gewalt, Korruption und Instabilität“ erzeuge.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Barack Obama kämpft um seine Gesundheitsreform
Der Kampf gegen "Obamacare" ist zu einem Symbol für die Regierung unter Donald Trump geworden. Nun äußerst sich Ex-Präsident Barack Obama zu der nach ihm benannten …
Barack Obama kämpft um seine Gesundheitsreform
Merkel lobt May-Angebot zum Brexit
Droht in Großbritannien lebenden EU-Bürger nach dem Brexit die Vertreibung? Nach einem Angebot der britischen Premierministerin May beim EU-Gipfel in Brüssel ist diese …
Merkel lobt May-Angebot zum Brexit
SPD-Landesverbände gegen Vermögensteuer im Wahlprogramm
Das Steuerkonzept von SPD-Kanzlerkandidat Schulz sieht keine Vermögensteuer vor - zum Unmut von Parteilinken und Jusos. Auf dem Wahlpogramm-Parteitag dürften sie nur …
SPD-Landesverbände gegen Vermögensteuer im Wahlprogramm
Kohls letzter Wille: Späte Rache und viele Irritationen
Während die Welt Helmut Kohl, den verstorbenen Altkanzler und Ehrenbürger Europas, als großen Staatsmann würdigt, tobt im Kleinen ein Grabenkrieg. Privat. Und politisch.
Kohls letzter Wille: Späte Rache und viele Irritationen

Kommentare