+
Heinrich Bedford-Strohm ist neuer Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland. Foto: Nicolas Armer

EKD-Chef: Militäreinsätze als letztes Mittel legitim

Berlin (dpa) - Der neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat Militäreinsätze als mitunter letztes Mittel der Politik verteidigt.

"Gewalt ist immer mit Schuld verbunden. Gewalt ist immer eine Niederlage. Das ist glasklar", sagte Bedford-Strohm im Deutschlandfunk. Dennoch müssten etwa durch Völkermord bedrohte Menschen notfalls auch mit militärischer Gewalt geschützt werden. "In dieser Situation gibt es eine menschliche Schutzverantwortung", betonte der Ratsvorsitzende.

Allerdings sollten Militäreinsätze sorgfältig geprüft werden: "Die zivile Logik muss immer im Zentrum stehen."

EKD-Synode

Lebenslauf Bedford-Strohm

Bedford-Strohms Facebook-Seite

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

GroKo im News-Ticker - Unionsspitzen bereiten am Montag Koalitionsverhandlungen vor
Es ist schon jetzt die längste Regierungsbildung in der Geschichte der Bundesrepublik. Die SPD fällte einen staatstragenden Beschluss - die GroKo-Verhandlungen sollen …
GroKo im News-Ticker - Unionsspitzen bereiten am Montag Koalitionsverhandlungen vor
Trotz „Shutdown“: Freiheitsstatue in New York öffnet am Montag wieder 
In den festgefahrenen Streit um den Zwangsstillstand der US-Regierung kommt Bewegung. Der Senat nahm am Sonntag in Washington seine Beratungen wieder auf - und die …
Trotz „Shutdown“: Freiheitsstatue in New York öffnet am Montag wieder 
Grünes Licht für Koalitionsverhandlungen - Konflikte inbegriffen
Verhandeln bis es quietscht - Andrea Nahles sagt, was nach dem Ja des SPD-Parteitags in den Koalitionsverhandlungen ansteht. Die SPD will mehr, als die Sondierungen …
Grünes Licht für Koalitionsverhandlungen - Konflikte inbegriffen
Irans Parlamentarier erzwingen nach Protesten Gefängnisbesichtigung
Lange hat die iranische Reformfraktion nach den regimekritischen Protesten um eine Gefängnisbesichtigung gekämpft. Nun darf eine Gruppe von ihnen die inhaftierten …
Irans Parlamentarier erzwingen nach Protesten Gefängnisbesichtigung

Kommentare