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Die Union hat in der Wählergunst verloren.

Laut Sonntagstrend

Sechs-Jahres-Tief: Umfrage-Schlappe für Union - AfD legt zu 

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Während die Verhandlungen rund um eine mögliche Jamaika-Koalition in die Endphase gehen, muss die Union eine herbe Umfrage-Schlappe einstecken.

Berlin - Die Sondierungen rund um die Jamaika-Koalition gehen in die heiße Phase - und ausgerechnet in dieser Zeit sackt die Union in der Wählergunst weiter ab. Das ergab der "Sonntagstrend" des Instituts Emnid im Auftrag der Bild am Sonntag.

Bereits Mitte Oktober war die CDU/CSU auf den tiefsten Wert seit sechs Jahren gefallen, nun wurde dieser Wert noch einmal unterboten. Demnach würden nur noch 30 Prozent (-1 Prozent) der Befragten ihre Stimme an die Union geben - das schlechteste Ergebnis seit Oktober 2011. 

Emnid-Umfrage: AfD und FDP legen zu

Die SPD hingegen legte minimal zu und rangiert nun bei 22 Prozent (+1), und auch die FDP (11 Prozent) und die AfD (13 Prozent) verbesserten sich um jeweils einen Prozentpunkt. Die Grünen hingegen kassierten einen leichten Dämpfer und liegen jetzt bei nur noch 10 Prozent (-1). Die Partei Die Linke bleibt bei 10 Prozent.

Sieben Wochen nach der Bundestagswahl befinden sich die Union, die FDP sowie die Grünen in den Jamaika-Sondierungsgesprächen. Doch die gestalten sich schwierig: Gerade in der Sicherheits- und Innenpolitik sind sich die Parteien in zentralen Punkten völlig uneins. Außerdem sorgte ein verschollenes Protokoll für Frust bei den Verhandlungen.

mes


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