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Wegen Russlandkontakten unter Druck: Donald Trump Jr.

Er traf eine russische Anwältin

Trump-Sohn will Informationen über Russlandkontakt geben

Der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump hat sich dazu bereit erklärt, einem Ausschuss des Senats Informationen über ein Treffen mit einer russischen Anwältin zu geben.

Washington - Er sei bereit, dem Komitee das weiterzugeben, was er wisse, schrieb Donald Trump Jr. am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter. Die republikanische Senatorin Susan Collins hatte zuvor erklärt, dass der 39-Jährige sich den Fragen des Geheimdienstausschusses stellen solle. Collins ist Mitglied des Gremiums.

Trumps Sohn hatte am Sonntag eingeräumt, dass er sich während des Wahlkampfes im vergangenen Sommer mit der Anwältin Natalia Veselnitskaja getroffen hatte, weil er sich von ihr Informationen über die Konkurrentin seines Vaters, Hillary Clinton, versprach.

Die „New York Times“ wertete dies als ersten öffentlichen Hinweis darauf, dass zumindest einige Mitglieder aus Trumps Wahlkampfteam bereit gewesen seien, Hilfe von Russland anzunehmen. Moskau wird gezielte Wahlbeeinflussung zugunsten des Republikaners vorgeworfen. Ein Sonderermittler und mehrere Kongressausschüsse untersuchen, ob es dabei Absprachen mit Trumps Wahlkampflager gegeben hat.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders erklärte am Montag, Donald Trump Jr. habe mit niemandem konspiriert, „um die Wahl zu beeinflussen“.

dpa

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