Gefahr von Arbeitsplatzverlusten

Erbschaftsteuer: CSU will unternehmensfreundliche  Reform

München - Die CSU will die Erbschaftsteuer möglichst unternehmensfreundlich umgestalten. Es sei niemanden gedient, wenn Arbeitsplätze verloren gingen, heißt es in einem Positionspapier.

Die CSU will bei der Neugestaltung der Erbschaftsteuer eine möglichst unternehmensfreundliche Regelung durchsetzen. „Es ist niemandem gedient, wenn wegen der Erbschaftsteuer ein Unternehmen zerschlagen werden muss und Arbeitsplätze verloren gehen“, heißt es in einem Positionspapier der CSU-Landesgruppe für die Klausurtagung in Kreuth. Das Papier, über das der „Focus“ zuerst berichtete, lag am Freitag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Nötige Neuregelungen sollen demnach so gefasst werden, dass betroffene Unternehmen „im Erbfall unter Erhalt ihrer Arbeitsplätze fortgeführt werden können“. Deshalb sollten „die Verschonungsregelungen so weit wie verfassungsrechtlich zulässig“ erhalten werden.

In dem Papier spricht sich die CSU erneut für eine Regionalisierung sowohl der Erbschaft- als auch der Grundsteuer aus. Ein neues Grundsteuersystem dürfe kein Einfallstor für Steuererhöhungen sein.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

BGH prüft IS-Attacke einer Schülerin auf Polizisten
Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft den Fall der jugendlichen IS-Sympathisantin Safia S., die vor zwei Jahren in Hannover einen Polizisten mit einem Messer schwer verletzt …
BGH prüft IS-Attacke einer Schülerin auf Polizisten
AfD als Partei von Männern für Männer: Nur die härtesten Frauen kommen durch
Hauptsächlich von Männern für Männer - so wirkt die AfD nicht nur rein zahlenmäßig. Zugleich mischen Frauen bei den Rechtspopulisten kräftig mit. Sie entsprechen eher …
AfD als Partei von Männern für Männer: Nur die härtesten Frauen kommen durch
Amnesty warnt vor der "Dämonisierung" von Minderheiten
Ob Trump, Xi, Putin oder Duterte: Amnesty International wirft in ihrem Jahresbericht führenden Politikern weltweit vor, Angst und Hass zu schüren - mit verheerender …
Amnesty warnt vor der "Dämonisierung" von Minderheiten
Merkel gibt Regierungserklärung zum EU-Gipfel
Berlin (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel gibt heute im Bundestag eine Regierungserklärung zum EU-Gipfel ab. Im Zentrum dürfte die künftige Finanzplanung der Union stehen.
Merkel gibt Regierungserklärung zum EU-Gipfel

Kommentare