Gefahr von Arbeitsplatzverlusten

Erbschaftsteuer: CSU will unternehmensfreundliche  Reform

München - Die CSU will die Erbschaftsteuer möglichst unternehmensfreundlich umgestalten. Es sei niemanden gedient, wenn Arbeitsplätze verloren gingen, heißt es in einem Positionspapier.

Die CSU will bei der Neugestaltung der Erbschaftsteuer eine möglichst unternehmensfreundliche Regelung durchsetzen. „Es ist niemandem gedient, wenn wegen der Erbschaftsteuer ein Unternehmen zerschlagen werden muss und Arbeitsplätze verloren gehen“, heißt es in einem Positionspapier der CSU-Landesgruppe für die Klausurtagung in Kreuth. Das Papier, über das der „Focus“ zuerst berichtete, lag am Freitag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Nötige Neuregelungen sollen demnach so gefasst werden, dass betroffene Unternehmen „im Erbfall unter Erhalt ihrer Arbeitsplätze fortgeführt werden können“. Deshalb sollten „die Verschonungsregelungen so weit wie verfassungsrechtlich zulässig“ erhalten werden.

In dem Papier spricht sich die CSU erneut für eine Regionalisierung sowohl der Erbschaft- als auch der Grundsteuer aus. Ein neues Grundsteuersystem dürfe kein Einfallstor für Steuererhöhungen sein.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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