+
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei seinem USA-Besuch. 

Ausgangspunkt war Putschversuch 

Erdogan: Ausnahmezustand endet erst bei „Frieden und Wohlstand“

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will den Ausnahmezustand beibehalten, bis „Frieden und Wohlstand“ in der Türkei erreicht sind.

Istanbul - Bis dahin seien noch viele Schritte nötig, sagte er am Donnerstag in Istanbul vor Geschäftsleuten. Beschwerden, dass die Maßnahmen unter dem Ausnahmezustand die Wirtschaft beeinträchtigten, verstehe er nicht. Der Ausnahmezustand war nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 ausgerufen und mehrmals verlängert worden. Er läuft im Juli aus, wenn er nicht um ein weiteres Mal verlängert wird.

Die türkische Führung macht den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Seit dem Umsturzversuch hat Erdogan per Dekret zahlreiche Staatsbedienstete wegen angeblicher Gülen-Verbindungen entlassen und viele Medien sowie Verlage geschlossen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Mehrere Russen“? Ermittler haben angeblich Nowitschok-Täter identifiziert
Naht die Aufklärung des Nowitschok-Angriffs auf den Ex-Agenten Skripal? Berichten zufolge hat die britische Polizei Verdächtige ausgemacht - es handele sich um mehrere …
„Mehrere Russen“? Ermittler haben angeblich Nowitschok-Täter identifiziert
Ermittler wollen Nowitschok-Täter identifiziert haben
War es Russland? Nach dem Angriff auf die Skripals mit dem Nervengift Nowitschok haben EU und USA dutzende russische Diplomaten ausgewiesen. Der Kreml zog nach. Nun …
Ermittler wollen Nowitschok-Täter identifiziert haben
Israel verabschiedet umstrittenes "Nationalitätsgesetz"
Tel Aviv (dpa) - Nach stundenlangen stürmischen Debatten hat Israels Parlament ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das den jüdischen Charakter des Landes stärken soll.
Israel verabschiedet umstrittenes "Nationalitätsgesetz"
Zuckerberg will Posts von Holocaust-Leugnern nicht entfernen
New York (dpa) - Facebook-Chef Mark Zuckerberg will Beiträge von Holocaust-Leugnern nicht von seiner Plattform verbannen.
Zuckerberg will Posts von Holocaust-Leugnern nicht entfernen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.