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Erdogan kündigt Gesprächs-Stopp im Konflikt mit Griechenland an

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Portrait des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan
Der Türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft Athen Wortbruch vor © Michael Klimentyev/Kremlin Pool / IMAGO

Der Konflikt zwischen den beiden Nato-Partnern Türkei und Griechenland hält weiter an.

Istanbul - Im Konflikt zwischen den beiden Nato-Partnern Türkei und Griechenland ist keine Entspannung in Sicht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Freitag an, sich mit der griechischen Seite erst wieder zu treffen, wenn ein «ehrlicher Politiker» vor ihm stehe. Damit spielte er auf Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis an, der bei einem Washington-Besuch im Mai den USA recht deutlich von Waffenverkäufen an die Türkei abgeraten hatte. Ankara wirft Athen deshalb Wortbruch vor.

Eigentlich hatten sich beide Seiten im März verständigt, Konflikte bilateral zu lösen. Seither gibt es zunehmend Spannungen. Griechenland wirft der Türkei vor, ohne Erlaubnis mit Kampfjets regelmäßig über griechisches Territorium zu fliegen. Die Türkei stellt die griechische Souveränität über mehrere Inseln in Frage. Mitsotakis betonte am Freitag, Kommunikationskanäle aufrecht erhalten zu wollen. (dpa)

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