+
Erdogan (r) will sich mit Putin über die umkämpfte Stadt Aleppo unterhalten. 

Was hat er vor?

Erdogan kündigt Telefonat mit Putin zu Aleppo an

Istanbul - Angesichts der verheerenden Lage in der umkämpften Stadt Aleppo hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ein Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin angekündigt.

Er werde am Abend mit Putin sprechen, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara.

Erdogan beschuldigte die „Kräfte des Regimes“, die Waffenruhe in Aleppo nur Stunden nach Inkrafttreten gebrochen und Zivilisten angegriffen zu haben. Der Staatengemeinschaft warf der Präsident Untätigkeit angesichts der dramatischen Entwicklung vor. „Hey, Vereinte Nationen, wo seid Ihr?“, fragte er.

Erdogan sagte, die Türkei bemühe sich weiterhin um einen „Korridor“ für die in Ost-Aleppo eingeschlossenen Menschen. Sein Land sei bereit dazu, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Präsident kritisierte: „Das Assad-Regime verübt offen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Aleppo. Diese Tatsache müssen endlich alle sehen, auch jene, die es unterstützen.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tajani fordert Milliarden zur Schließung der Mittelmeerroute
Könnte der Streit um die Flüchtlingspolitik zum Ende der EU führen? Der Präsident des Europäischen Parlaments sieht diese Gefahr. Nötig sei eine Reform des …
Tajani fordert Milliarden zur Schließung der Mittelmeerroute
Im Asylstreit schlechte Noten für Seehofer und Söder - CDU-Vize Laschet droht CSU 
Horst Seehofer und Angela Merkel liefern sich einen erbitterten Asyl-Streit. Am Sonntag muss die Kanzlerin beim Mini-Gipfel der EU liefern - anderenfalls dürfte sich der …
Im Asylstreit schlechte Noten für Seehofer und Söder - CDU-Vize Laschet droht CSU 
Umfrage: Schlechte Noten für Söder und Seehofer in Bayern
Berlin (dpa) - Mit ihrem Kurs unter anderem in der Flüchtlingspolitik kann die CSU einer Umfrage zufolge bei der Mehrheit der Bayern nicht punkten. Die Bürger bewerten …
Umfrage: Schlechte Noten für Söder und Seehofer in Bayern
Eritreer (20) verletzt Notärztin schwer: Herrmann fordert „harte Strafe“
Ein junger Geflüchteter aus Eritrea griff vier Menschen in Ottobrunn an. Einer Notärztin wurden mehrere Zähne ausgeschlagen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann …
Eritreer (20) verletzt Notärztin schwer: Herrmann fordert „harte Strafe“

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.