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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan betont: Die Patrito-Raketen der Bundeswehr sollen nur zur Verteidigung der Türkei dienen.

Syrischer Bürgerkrieg

Erdogan: Patriot-Raketen nur für Verteidigung

Istanbul - Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist Befürchtungen einer Verwicklung von Nato-Luftabwehrtruppen in den syrischen Bürgerkrieg entgegengetreten.

Die in einem Brief an die Nato erbetene Stationierung von „Patriot“-Luftabwehrraketen im Grenzgebiet zu Syrien solle nur der Verteidigung der Türkei dienen, zitierte die türkische Nachrichtenagentur Anadolu Erdogan am Donnerstag. Angaben zur Zahl der „Patriot“-Staffeln und den Orten der Stationierung habe er am Rande einer Konferenz in Islamabad nicht gemacht.

Ankara hatte die Nato am Vortag offiziell um eine Stationierung von „Patriot“-Luftabwehrraketen an der Grenze zu Syrien gebeten. Die Bundesregierung erklärte sich zur Hilfe bereit. Schon in ihrer Anfrage hatte die Türkei erklärt, der Einsatz der „Patriots“ sei „rein defensiv“, solle zur Deeskalation der Lage in dem Krisengebiet beitragen und diene nicht zur Schaffung einer Flugverbotszone über syrischem Gebiet. Für Deutschland waren dies die wichtigsten Voraussetzung für eine Beteiligung an der Mission.

Mit dieser Ausrüstung kämpft unsere Bundeswehr

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dpa

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