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Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat sich jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten seines Landes verbeten

„Demokratischer, sozialer Rechtsstaat“

Erdogan verbittet sich Einmischung und macht Deutschland schwere Vorwürfe

Im Streit mit Deutschland hat sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten seines Landes verbeten.

Istanbul - Die Türkei sei „ein demokratischer, sozialer Rechtsstaat“, sagte Erdogan am Sonntag in Istanbul vor seiner Abreise nach Saudi-Arabien. „Niemand hat das Recht, sich in inneren Angelegenheiten der Türkei einzumischen.“ Der Präsident betonte allerdings zugleich die „strategische Partnerschaft“ zwischen Deutschland und der Türkei. „Es sollten keine Schritte unternommen werden, die diese Partnerschaft überschatten.“

Erdogan verwies erneut auf die Unabhängigkeit der türkischen Justiz. Er betonte zugleich, bei Berichten, wonach gegen deutsche Firmen in der Türkei wegen Terrorunterstützung ermittelt werde, handele es sich um „Lügen“. Allerdings gebe es solche Ermittlungen gegen türkische Firmen. Er warf Deutschland ein weiteres Mal vor, Terroristen aus der Türkei Unterschlupf zu bieten, statt diese auszuliefern.

dpa

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