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Der türkische Staatschef Erdogan hat die Bundesregierung erneut attackiert. 

Nazi-Vergleiche

Erdogan vor G20: Erneuter Frontalangriff auf Bundesregierung

Vor seinem Besuch beim G20-Gipfel in Hamburg hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan keinerlei Bedauern über seine Nazi-Beschimpfungen an die Adresse Deutschlands gezeigt.

Hamburg - „Ich bereue das überhaupt nicht“, sagte Erdogan dem Kanal France 24 nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu auf eine entsprechende Frage. Mit Blick auf die Verbote von Wahlkampfauftritten von Vertretern seiner Regierung in Deutschland im Frühjahr sagte der Staatschef: „Dieses Verhalten ist eines, das dem Nazismus entspricht, und ist absolut ein Anzeichen von Faschismus.“

„Die sind es, die ich anspreche“

Erdogan betonte zugleich: „Ich bezeichne die deutsche Führung ja nicht als eine faschistische Führung. Sondern ich kritisiere jene, die diese Praktiken anwenden. Die sind es, die ich anspreche.“ Im Frühjahr hatten mehrere Kommunen türkischen Regierungsmitgliedern Auftritte in Deutschland mit Verweis unter anderem auf Brandschutzbestimmungen oder Platzmangel untersagt. Erdogan hatte Deutschland und Kanzlerin Angela Merkel persönlich daraufhin die Anwendung von „Nazi-Methoden“ vorgeworfen.

"Das möchten wir nicht" und Fotos der Staatsoberhäupter aus den USA, Trump, der Türkei, Erdogan, und Russland, Putin, hängen in Hamburg im Karolinenviertel in einem Fenster.

Vor dem G20-Gipfel hatte die Bundesregierung nun Erdogan selber einen von ihm gewünschten Auftritt vor Landsleuten am Rande des Treffens in Hamburg untersagt. Erdogan übte daran scharfe Kritik. Das Verbot sei bezeichnend dafür, wie liberal Deutschland tatsächlich sei, sagte er. Das Interview wurde in der Nacht zu Donnerstag ausgestrahlt.

dpa

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