+
Zwei Sturmgewehre G36 in der Firmenzentrale von Heckler und Koch im baden-württembergischen Oberndorf.

Präzisionsprobleme beim Sturmgewehr

Ergebnisse zur G36-Affäre werden vorgestellt

Berlin - Die Kommissionen zur Untersuchung der Affäre um das umstrittene Sturmgewehr G36 der Bundeswehr stellen heute ihre Ergebnisse vor.

Obwohl es schon 2010 erste Hinweise auf Präzisionsprobleme bei der Standardwaffe der Truppe gab, wurden lange Zeit kaum Konsequenzen gezogen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ordnete im September an, die 167 000 Exemplare auszumustern und Zehntausende neue Gewehre anzuschaffen.

Das Verteidigungsministerium hatte bereits im Frühjahr drei Kommissionen eingesetzt, um mögliche Missstände im Zusammenhang mit der Affäre aufzudecken. Sie hatten den Auftrag zu klären, ob Soldaten im Einsatz gefährdet wurden, wie die Abläufe im Ministerium verbessert werden können und ob es Anhaltspunkte für Korruption gibt.

Das G36 wird von dem baden-württembergischen Unternehmen Heckler und Koch hergestellt, das Vorwürfe des Ministeriums mehrfach zurückgewiesen hat.

dpa

Heckler & Koch zu G36

Bundeswehr zu G36

Von der Leyen zu G36

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wahlen in Palästinensergebieten bis Ende 2018 geplant
In den Palästinensergebieten soll es bis Ende 2018 Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben. Das Datum soll die palästinensische Regierung festlegen.
Wahlen in Palästinensergebieten bis Ende 2018 geplant
Der Tag der Abrechnung: Welches Amt gibt Seehofer ab?
Die CSU, zerzaust vom erbitterten Machtkampf, wartet auf Horst Seehofers Personalvorschlag. Es werde keiner vor Zorn platzen, sagte er. Wie ihm das gelingen soll in der …
Der Tag der Abrechnung: Welches Amt gibt Seehofer ab?
Große Koalition: Widerstand in der SPD bröckelt
Die FDP hat einer Jamaika-Koalition den Todesstoß verpasst. Noch immer streiten die Parteien, wer der Schuldige ist - und ob es Neuwahlen geben soll. Alle News in …
Große Koalition: Widerstand in der SPD bröckelt
Medien: Regierung will Kinder deutscher IS-Kämpfer zurückholen
Die Bundesregierung will einem Medienbericht zufolge die Kinder deutscher IS-Kämpfer und -Angehöriger zurück nach Deutschland holen.
Medien: Regierung will Kinder deutscher IS-Kämpfer zurückholen

Kommentare