Ericsson streicht 250 Stellen in Nürnberg

Nürnberg - Das Aus für die Entwicklung von Handy-Modems kostet 250 Nürnberger Ericsson-Mitarbeiter den Job.

Durch den Entwicklungsstopp für Modem-Plattformen in Smartphones werden weltweit 1560 Mitarbeiter arbeitslos, wie Ericsson am Donnerstag mitteilte. In Deutschland treffe Nürnberg mit rund 250 Beschäftigten. Sie könnten sich zum Teil bei Ericsson im schwedischen Lund bewerben, wo derzeit 500 Stellen unbesetzt seien.

Ericsson hatte den Geschäftsbereich für Modems im Zuge der Auflösung des Gemeinschaftsunternehmens mit STMicroelectronics im August 2013 übernommen. Allerdings hätten sich die Marktbedingungen durch Preisverfall, harten Wettbewerb und beschleunigte Innovationszyklen stark verschlechtert, hieß es. Das Management habe deshalb entschieden, statt hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung von Modems lieber auf den Ausbau von Mobilfunknetzen zu setzen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Griechische Gewerkschaften rufen zum Streik auf
Athen (dpa) - Aus Protest gegen die harte Sparpolitik rufen Gewerkschaften in Griechenland heute zu Streiks auf. Auswirkungen werden hauptsächlich im Bereich Verkehr und …
Griechische Gewerkschaften rufen zum Streik auf
SPD will am Freitag über Sondierungen mit Union entscheiden
SPD und Union ringen um eine neue Bundesregierung. GroKo ja oder nein? Ist „KoKo“ vom Tisch? Heute Abend will die SPD eine Entscheidung treffen. Alle News im Ticker.
SPD will am Freitag über Sondierungen mit Union entscheiden
Bundestag hebt Immunität von zwei AfD-Abgeordneten auf
Das Urteil gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Münzenmaier ist noch nicht rechtskräftig - er hat dagegen Berufung eingelegt. Das Parlament stellte die Weichen dafür, …
Bundestag hebt Immunität von zwei AfD-Abgeordneten auf
Nach Gesprächen: Union will schnelle Sondierungen, SPD erst beraten
Nach den ersten Gesprächen zwischen Union und SPD über die Fortführung der Großen Koalition gegen sich beide Seiten einträchtig. Eine Partei tritt aber erstmal auf die …
Nach Gesprächen: Union will schnelle Sondierungen, SPD erst beraten

Kommentare