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Otmar Bernhard.

Vorwurf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung

Ermittlungen gegen CSU-Politiker Otmar Bernhard

München - Die Staatsanwaltschaft ermittelt offenbar gegen den Ex-Umweltminister und ehemaligen Münchner CSU-Vorsitzenden Otmar Bernhard.

Wie die „SZ“ berichtet, wird Bernhard Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen. Er soll 214 200 Euro kassiert haben - ohne etwas dafür zu tun.

Wie die "SZ" berichtet soll der Jurist von der Augustinum Service GmbH insgesamt 214 200 Euro für eine nicht näher definierte Beratertätigkeit kassiert haben. Die Staatsanwälte hegen jedoch den Verdacht, dass Bernhard keine adäquate Gegenleistung erbracht hat. Die Augustinum-Tochter machte das Honorare aber offenbar als Betriebskosten beim Fiskus geltend. Hintergrund sei ein Wirtschaftskrimi um dubiose Immobiliendeals mit zahlreichen Seniorenstiften des Augustinums, berichtet die Zeitung. Dem Sozialkonzern sei dabei ein Schaden von knapp 33 Millionen Euro entstanden. Hier liefen Ermittlungen wegen Betrugs, Untreue und Korruption. Bernhard habe damit aber wohl nichts zu tun.

Weder die Staatsanwaltschaft noch Bernhard waren am Sonntagabend für eine Stellungnahme zu erreichen. 

mm

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