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Flynn war im Februar nach nur 23 Tagen im Amt als Nationaler Sicherheitsberater zurückgetreten.

Medienbericht

Ermittlungen zum US-Wahlkampf - wendet sich Flynn gegen Trump?

Die Ermittlungen zu einer möglichen russischen Einflussnahme in den US-Präsidentschaftswahlkampf dauern an. Stellt sich nun der ehemalige Sicherheitsberater Flynn gegen den amtierenden Präsidenten?

Washington - Die Anwälte des ehemaligen Sicherheitsberaters von US-Präsident Donald Trump haben einem Bericht zufolge aufgehört, sich mit dem Präsidenten über die Ermittlungen zu einer russischen Einflussnahme auf die US-Wahl auszutauschen. Ein Arrangement zum Informationsaustausch zwischen den Anwälten von Michael Flynn und Trump sei aufgelöst worden, berichtete die „New York Times“ am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf vier mit dem Vorgang vertraute Personen. Das könnte darauf hindeuten, dass Flynn sich auf die Seite der Ermittler schlägt - und mit dem Team um Sonderermittler Robert Mueller entweder kooperiert oder einen Deal aushandelt.

Einer der Anwälte Trumps sagte der „Washington Post“, der Entschluss komme „nicht vollständig unerwartet“. Dennoch solle „niemand daraus schlussfolgern“, dass Flynn nun „gegen den Präsidenten kooperiert“, fügte Jay Sekulow hinzu. Sollte Flynn mit den Ermittlern zusammenarbeiten, käme ein Austausch mit Trump einem Interessenkonflikt gleich.

Flynn war im Februar nach nur 23 Tagen im Amt als Nationaler Sicherheitsberater zurückgetreten, nachdem er den Ermittlern „unbeabsichtigt unvollständige Informationen“ über seinen Austausch mit dem ehemaligen russischen US-Botschafter Sergej Kislyak gegeben hatte, wie er selbst sagte. Mueller wurde als Sonderermittler eingesetzt, um zu untersuchen, ob es während des Wahlkampfs 2016 Absprachen zwischen Donald Trumps Wahlkampfteam und der russischen Regierung gab.

dpa

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