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Teilnehmer der Kundgebung des Vereins ·Zukunft Heimat· am stehen am 20.01.2018 in Cottbus (Brandenburg) nebeneinander.

Angespannte Lage

Erneut Konflikte zwischen Deutschen und Ausländern in Cottbus

Ungeachtet hoher Polizeipräsenz bleibt die Lage in Cottbus im Südosten Brandenburgs angespannt. In der Nacht zum Sonntag kam es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Ausländern.

Auf einer Geburtstagsfeier gerieten eine 18-jährige Deutsche und ein 18 Jahre alter Syrer aneinander, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Beamten erteilten Platzverweise und nahm zwei Personen in Gewahrsam, weil sie dem nicht folgten. Die 18-Jährige griff daraufhin die Polizisten an.

Wenige Stunden später kam es in der Innenstadt zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen fünf Deutschen und zwei laut Polizei unbekannten, ausländisch aussehenden Personen. Ein Deutscher habe dann einen der Ausländer geschubst, einer der Ausländer sprühte Reizgas. Anschließend ergriffen die beiden Ausländer die Flucht.

In Cottbus hatte es in den vergangenen Monaten wiederholt Konflikte gegeben. Das Innenministerium verfügte danach, dass bis auf Weiteres keine Flüchtlinge mehr aus der Erstaufnahme des Landes nach Cottbus geschickt werden. Zudem wurde die Polizeipräsenz erhöht.

Am Samstag hatte sich mehrere Hundert Menschen an einer rechten Demonstration in der Stadt beteiligt. Angaben zur Teilnehmerzahl machte die Polizei zunächst nicht, die Veranstalter sprachen im Internet von 2500 Menschen. An der Demo beteiligten sich auch Anhänger der AfD. Bei der Protestaktion waren zwei Journalisten angegriffen worden.

dpa

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