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Tausende griechische Rentner wehren sich gegen die Rentenpolitik der Links-Rechts-Regierung unter Alexis Tsipras.

Rückzug aus Protest

Erneute Rentenkürzung in Griechenland: Höchster Richter tritt zurück

Der hochrangigste griechische Richter vollzieht seinen Rücktritt, weil die immer neuen Rentenkürzungen aus seiner Sicht zu einer „Verelendung“ der betroffenen Bürger führen.

Athen - Aus Protest gegen die zahlreichen Rentenkürzungen der vergangenen acht Jahre ist der Präsident des Höchsten griechischen Verwaltungsgerichtshofes (STE), Nikolaos Sakellariou. Das Ergebnis dieser Politik der immer neuen Rentenkürzungen werde „zur vollständigen Verelendung aller Rentner führen“, sagte er. Die Rücktrittserklärung wurde von den meisten griechischen Radio- und Fernsehsender direkt übertragen.

Der Richter mit einer fast 42-Jährigen Karriere monierte zudem, dass die Bedürfnisse und Notwendigkeiten der Finanzen und der Ökonomie in Griechenland nach und nach die Oberhand über die Gesetze und die Gerechtigkeit gewönnen. Das könne er nicht akzeptieren.

Griechische Rentner: Nächste Kürzung bereits beschlossen

Die griechischen Rentner haben nach Angaben ihrer Verbände in den vergangenen acht Jahren bis zu 60 Prozent ihrer Einkommen verloren. Ab 1. Januar 2019 sollen die Renten abermals um bis zu 18 Prozent gekürzt werden. Damit sollen rund 1,8 Milliarden Euro jährlich eingespart werden.

Juncker: Griechenland wird bald ein „normales“ Eurozonen-Land sein

Am Vortag waren landesweit Tausende Rentner auf die Straßen gegangen. „„Beschneidet“ nicht unsere Renten. Schneidet Euren Hals ab“, hieß es auf einem Plakat an die Links-Rechts-Regierung unter Alexis Tsipras gerichtet.

dpa

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