Bundestag
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Der Bundestag, der am Dienstag zu seiner ersten Sitzung nach der Wahl zusammentritt, wird weiblicher und bunter: Viele der Abgeordneten stehen mit ihrer Biografie für die Einwanderungs­gesellschaft in Deutschland. 229 der 630 Abgeordneten sind Frauen, 25 mehr als bisher. Rund 49,6 Jahre alt sind die neu gewählten Parlamentarier im Schnitt, vor vier Jahren lag der Altersdurchschnitt bei 49,3 Jahren. Wir stellen einige „Frischlinge“ des Parlaments vor.
Charles Huber
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Charles Huber (CDU): Bekannt wurde der 56-Jährige als TV-Ermittler in der Krimiserie Der Alte. Zunächst wollte er für die CSU in München-Ost antreten, stattdessen wurde es Darmstadt für die CDU! Dort ging er gegen Ex-Justizministerin Brigitte ­Zypries (SPD) ins Rennen. Er verlor es knapp, doch die hessische Landesliste rettete ihn.
Michelle Müntefering
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Michelle Müntefering (SPD): Der Name Müntefering zieht in „zweiter Generation“ in den Bundestag ein: Die 40 Jahre jüngere Ehefrau des Ex-SPD-Chefs wurde 2004 als jüngstes Mitglied in den Vorstand der NRW-SPD gewählt. Nun gewann die 33-Jährige den Wahlkreis Bochum/Herne II.
Mahmut Özdemir
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Mahmut Özdemir (SPD): „Ein ,Duisburger Jung’, der nach Berlin geht und entschlossen und bodenständig für seine Heimat arbeiten will. Und für das Land“ – so beschreibt sich der 26-Jährige, der drei Monate nach Emmi Zeulner (rechts) geboren und damit nun der Benjamin unter den Abgeordneten ist. In seinem Wahlkreis Duisburg II hat er 43,2 Prozent geholt. Özdemir kommt aus einer Arbeiterfamilie, hat Jura studiert. Mit 14 trat er in die SPD ein und war seitdem fast überall der Jüngste.
Emmi Zeulner
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Emmi Zeulner (CSU): Der Spiegel porträtierte sie unter der Überschrift „Die Brunzkartlerin“: Emmi Zeulner ist eine bodenständige Gegenfigur zum adligen Karl-Theodor zu Guttenberg, als dessen Nachfolgerin sie das CSU-Direktmandat des Wahlkreises Kulmbach gewann. Die verstorbenen Eltern der 26-Jährigen hatten eine Wirtschaft, in der Emmi beim Schafkopfen immer dann einspringen durfte, wenn einer der Kartler auf die Toilette musste. „Ich war die Brunzkartlerin“, erzählt sie lachend.
Cemie Giousouf
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Cemie Giousouf (CDU): Die 35-Jährige ist die erste Muslimin in der Unions-Fraktion.Ihre Eltern gehörten der türkischen Minderheit in Griechenland an. „Es war ein langer Weg“, so Cemle Giousouf über ihre Polit-Karriere. „Für mich persönlich ist es eine großartige Chance.“ Fotos: dpa (3)/fkn/rts

Eröffnungs-Sitzung des Bundestages: Porträts einiger "Frischlinge"

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