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Eine verbrannte Mülltonne und verbrannter Unrat liegen am 07.07.2017 in Hamburg nach Krawallen im Schanzenviertel.

Verstöße gegen Waffengesetz

Erste Anklage nach G20-Krawallen in Hamburg erhoben

Nach den Krawallen rund um den G20-Gipfel hat die Oberstaatsanwaltschaft die erste Anklage erhoben. Ein 24 Jahre alter Mann aus Polen muss sich unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten.

Hamburg - Gut einen Monat nach den Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg hat die Staatsanwaltschaft die erste Anklage gegen einen mutmaßlichen Gewalttäter erhoben. Der Prozess gegen den aus Polen stammenden Mann soll am 29. August beginnen, wie Oberstaatsanwalt Carsten Rinio am Dienstag sagte. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ darüber berichtet.

Neben dem 24 Jahre alten Polen sitzen noch weitere Tatverdächtige aus dem Ausland in Untersuchungshaft, nähere Angaben konnte Rinio zunächst nicht machen. Kurz nach den Krawallen waren es neben Deutschen auch Bürger aus Frankreich, Italien, Spanien, Russland, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich gewesen.

Ein mit Wurfgeschossen übersäter Strassenabschnitt am 07.07.2017 im Schanzenviertel in Hamburg.

Der Tatverdächtige wurde nach Rinios Angaben am 8. Juli von Polizisten in der Hamburger Neustadt aufgegriffen. Die Beamten hätten unter anderem Feuerwerkskörper, ein Sprühgerät für Reizgas, und mögliche Munition für eine Zwille sichergestellt. Der Mann müsse sich wegen Verstößen gegen das Waffen-, Sprengstoff- und Versammlungsgesetz vor dem Amtsgericht verantworten.

Szenen wie auf dem Schlachtfeld: Bilder aus der Nacht vom G20-Gipfel

dpa

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