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Erste Sondierungsgespräche in Mecklenburg-Vorpommern - keine offizielle Bestätigung von Parteienseite

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Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig
Wahlsiegerin Manuela Schwesig (SPD) könnte Sondierungen bereits fünf Tage nach der Wahl beginnen © Bernd Wüstneck / dpa

Fünf Tage nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern soll es Medienberichten zufolge an diesem Freitag das erste Sondierungsgespräch der Wahlsiegerin SPD mit der CDU geben.

Schwerin - Bestätigen wollte dies offiziell niemand von den beiden Parteien, dementiert wurden die Berichte am Donnerstag jedoch nicht. Für Sondierungsgespräche wird in aller Regel Vertraulichkeit vereinbart; es geht um ein erstes Abklopfen von Positionen, um mögliche Schnittmengen und Kompromissmöglichkeiten auszuloten. Die CDU will bei einer Landesvorstandssitzung am Donnerstagabend ihre Linie für das Gespräch mit der SPD festlegen. Die SPD regiert in Mecklenburg-Vorpommern seit 2006 mit der CDU.

Die Wahlsiegerin, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), hatte unmittelbar nach der Landtagswahl angekündigt, mit der CDU, den Linken, den Grünen und der FDP sondieren zu wollen. Danach soll entschieden werden, mit wem die SPD in Koalitionsverhandlungen eintritt. Im politischen Schwerin wird davon ausgegangen, dass die Sondierungsgespräche bis Mitte Oktober dauern werden. Daneben wollen sich auch Grüne und FDP treffen, um sich über politische Inhalte auszutauschen. Die beiden Parteien stellen jeweils fünf Abgeordnete im 79 Mitglieder zählenden neuen Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Neben einer rot-schwarzen und einer rot-roten Koalition ist rechnerisch in Schwerin auch eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen möglich. (dpa)

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