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Innenhof des neuen Dienstgebäudes des Erzbischöflichen Ordinariats in München. Das katholische Erzbistum München hat alle seine Immobilien, Kunstgegenstände, Verträge, Anlagen und Kapitalrücklagen bewertet und legt sein Gesamtvermögen erstmals offen. Foto: Christina Sabrowsky

Erzbistum München legt Vermögen offen

München (dpa) - Das katholische Erzbistum München und Freising will heute erstmals sein Vermögen offenlegen - erwartet wird eine Gesamtsumme von mehreren Milliarden Euro. Alle kirchlichen Gebäude, Grundstücke, Kunstgegenstände, Verträge, Anlagen und Kapitalrücklagen wurden dafür bewertet.

Generalvikar Peter Beer und der Erzbischöfliche Finanzdirektor Markus Reif stellen bei der Pressekonferenz in München den Jahresabschluss 2015 vor. Auch Zahlen zum sogenannten Bischöflichen Stuhl sollen veröffentlicht werden.

Nach dem Finanzskandal um den damaligen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hatten sich etliche der 27 katholischen Diözesen in Deutschland entschieden, mit den Finanzen transparenter umzugehen. Als reichste Bistümer gelten nach bisher vorliegenden Daten Paderborn (rund 4 Milliarden Euro Vermögen) und Köln (3,4 Milliarden Euro).

Mitteilung des Erzbistums

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