Ribéry-Hammer! Drastische Maßnahme gegen Bayern-Star nach Watschn

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Das Verhältnis zwischen den USA und der EU kühlt sich zunehmend ab.

Nun wird es ernst

EU bereitet Strafzölle für US-Produkte vor

Die Europäische Union bereitet offenbar konkrete Schritte zur Einführung von Strafzöllen auf US-Waren vor. Dies bestätigte eine Sprecherin am frühen Freitagabend.

Brüssel/Washington - Nach der Ankündigung hoher Strafzölle durch US-Präsident Donald Trump bereitet die Europäische Union ihren Gegenschlag vor. In Vorbereitung seien Strafzölle auf typisch amerikanische Produkte wie Bourbon-Whiskey, Harley-Davidson-Motorräder oder Levi's-Jeans, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nach Angaben einer Sprecherin am Freitag in Hamburg. Die EU werde nicht tatenlos zusehen, wenn Unternehmen und Arbeitsplätze in Europa bedroht seien.

EU hofft noch auf Umdenken der USA

Die Europäische Union hofft trotz dieser Ankündigung, dass ein Handelskrieg mit den USA noch vermieden werden kann. Es bleibe ein "kleines Zeitfenster" dafür, sagte Vize-Kommissionspräsident Jyrki Katainen am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel. Trump habe seine Vorschläge noch nicht unterzeichnet. "Deshalb hoffen wir, dass er seine Absichten noch einmal überdenkt."

Trump hatte am Donnerstag angekündigt, er wolle kommende Woche einen Erlass über Strafzölle unterzeichnen. Bei Stahl sollen 25 Prozent auf den Import aufgeschlagen werden, bei Aluminium zehn Prozent. Trump will damit US-Unternehmen vor Konkurrenz schützen und so neue Jobs schaffen. Handelspartner von der EU bis China reagierten empört und warnten vor Gegenmaßnahmen sowie vor einem Handelskrieg.

IWF kritisiert Trumps angekündigte Strafzölle

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat sich der weltweiten Kritik an den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium angeschlossen. Diese Zölle würden "wahrscheinlich Schaden nicht nur außerhalb der USA, sondern auch der US-Wirtschaft selbst" zufügen, erklärte IWF-Sprecher Gerry Rice am Freitag in Washington. Der IWF sei besorgt, dass nun auch andere Länder ebenso wie die USA Gründe der nationalen Sicherheit anführen könnten, um weitreichende Handelsbeschränkungen zu verhängen. 

Es seien Schäden für die US-Industrie- und Baubranche mit ihrem großen Bedarf an diesen Metallen zu befürchten. Rice warnte auch vor Kettenreaktionen in anderen Ländern. Wie die USA könnten nun auch andere Länder Gründe der nationalen Sicherheit als Begründung anführen, um weitreichende Handelsbeschränkungen zu verhängen. Die USA und ihre Handelspartner sollten vielmehr "konstruktiv zusammenarbeiten", um Handelsstreitigkeiten "ohne Rückgriff auf derartige Notmaßnahmen" zu bereinigen.

dpa/afp

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