+
Ein Mann schwenkt die serbische Nationalflagge (Archivbild).

Gipfel in Brüssel stimmt zu

Serbien darf über EU-Beitritt verhandeln

Brüssel- Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben Verhandlungen über einen EU-Beitritt Serbiens zugestimmt.

Dies teilte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy am Freitag in Brüssel mit. Die Verhandlungen sollten spätestens im Januar kommenden Jahres beginnen. Die Staats- und Regierungschefs müssen gegen Ende dieses Jahres dem Verhandlungsrahmen noch einmal zustimmen, sagten Diplomaten. Die Gipfelrunde gab demnach auch grünes Licht für Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit dem Kosovo. Dieses Abkommen ist eine Voraussetzung für spätere Beitrittsverhandlungen.

Serbien solle ermutigt werden, die Normalisierung der Beziehung zum Kosovo fortzusetzen. Das Kosovo, von Belgrad als Teil Serbiens betrachtet, hatte sich Anfang 2008 für unabhängig erklärt. Serbiens Regierungschef Ivica Dacic hatte gesagt, die EU dürfe keine zusätzlichen Hürden für die Beitrittsverhandlungen errichten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Großalarm! 200 Schuss Munition nahe Weihnachtsmarkt in Berlin gefunden
In der Nähe eines Weihnachtsmarktes in Berlin wurden 200 Schuss Munition gefunden. Die Polizei löste umgehend einen Großalarm und eine „Gefahrenlage“ aus.
Großalarm! 200 Schuss Munition nahe Weihnachtsmarkt in Berlin gefunden
Netanjahu: Erdogan hilft Terroristen und bombardiert Kurden
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach der scharfen Kritik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan seinerseits ausgeteilt.
Netanjahu: Erdogan hilft Terroristen und bombardiert Kurden
Klare Kante: Laurent Wauquiez führt Frankreichs Konservative
Laurent Wauquiez ist neuer Parteichef von Frankreichs Konservativen. Er steht für eine bürgerliche Rechte, die „wirklich rechts“ ist.
Klare Kante: Laurent Wauquiez führt Frankreichs Konservative
Union und SPD streiten vor GroKo-Gesprächen über Prioritäten
Die SPD unterstreicht das Soziale, die Union pocht auf Sicherheit. Ums Thema Flüchtlinge gibt es schon Ärger. Leicht seien sie nicht zu haben, betonen beide Seiten. Nur …
Union und SPD streiten vor GroKo-Gesprächen über Prioritäten

Kommentare