Riesen-Razzia gegen Hells Angels: 700 Polizisten im Einsatz

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Am 21. August 2015 hatten mehrere Fahrgäste einen mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr und einer Pistole bewaffneten 25-jährigen Marokkaner in einem Thalys-Hochgeschwindigkeitszug von Amsterdam nach Paris überwältigt. 

Nach Attacke in Thalys-Zug

EU-Minister beraten über Sicherheit in Zügen

Paris - Als Reaktion auf den vereitelten Anschlag in einem Thalys-Schnellzug kommen die EU-Innen- und Verkehrsminister am Samstag in Paris zu einem Treffen zusammen.

Dabei solle über "sehr konkrete Vorschläge" für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen beraten werden, sagte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve am Mittwoch im Radiosender France Inter. Nach dem Angriff vom vergangenen Freitag war in mehreren Ländern - auch in Deutschland - eine Debatte über die Sicherheit im Zugverkehr ausgebrochen.

Der Marokkaner Ayoub El Khazzani hatte in einem Thalys-Schnellzug auf dem Weg von Amsterdam nach Paris das Feuer eröffnet. Zwei US-Soldaten und weitere Passagiere überwältigten den 25-Jährigen und verhinderten damit vermutlich ein Blutbad. Einer der Soldaten und ein weiterer Passagier wurden schwer verletzt.

In der Nacht auf Mittwoch wurde der Angreifer formell eines Terrorvorhabens beschuldigt. Die Ermittler sind überzeugt, dass er einen islamistischen Anschlag verüben wollte. El Khazzani bestreitet das und spricht von einem versuchten Überfall.

afp

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