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Geht es nach EU-Kommissionschef Juncker werden noch mehr als 31.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen.

Überlegung aus Brüssel

EU-Plan: Noch 31.000 Flüchtlinge nach Deutschland

Brüssel - Im Zuge der geplanten Aufteilung von weiteren 120.000 Flüchtlingen unter den EU-Staaten soll Deutschland nach dem Willen der EU-Kommission 31.443 Einwanderer aufnehmen.

Das verlautete am Montag aus Brüsseler Diplomatenkreisen, bevor Kommissionschef Jean-Claude Juncker seinen Plan für verbindliche Quoten am Mittwoch offiziell vorstellen will. Die Bundesrepublik soll demnach ein Viertel der Gesamtzahl der Flüchtlinge übernehmen.

Juncker will mit der Quotenregelung vor allem Griechenland, Italien und Ungarn entlasten, die drei Länder, in denen die meisten Flüchtlinge erstmals die EU betreten. Viele EU-Staaten insbesondere aus dem Osten wehren sich gegen die Zuweisung von Kontingenten.

Frankreich soll nach Junckers Vorstellungen 24.031 Flüchtlinge aufnehmen. Dazu erklärte sich Staatschef François Hollande am Montag umgehend bereit. "Wir werden es tun", sagte er vor Journalisten. Angesichts der Flüchtlingskrise seien "Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein" notwendig. Hollande schlug zugleich eine Konferenz zu der Krise in Paris vor.

AFP

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