+
Für Donald Tusk ist es notwendig, die Außengrenzen der EU notfalls auch energisch zu kontrollierren. Foto: Patrick Seeger

EU-Ratspräsident fordert mehr Einsatz an EU-Grenzen

Berlin (dpa) - Deutschland sollte sich nach Einschätzung von EU-Ratspräsident Donald Tusk mehr beim Schutz der EU-Außengrenzen engagieren.

"Ich verstehe, wenn Deutschland aus historischen Gründen Schwierigkeiten damit hat, ein strenges Regime an seinen Grenzen zu errichten", sagte der frühere polnische Ministerpräsident der "Welt am Sonntag". "Aber europäische Führungsverantwortung heißt für Deutschland auch, die Außengrenzen Europas notfalls energisch in einer paneuropäischen Einheit zu kontrollieren."

Die osteuropäischen EU-Staaten, darunter Tusks Heimat Polen, haben Deutschland wiederholt aufgerufen, sich nicht nur auf die Aufnahme von Flüchtlingen zu konzentrieren sondern vor allem auf die Begrenzung des Zustroms an den Außengrenzen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neuanfang: Willy Brandt bekommt sein SPD-Mitgliedsbuch
Willy Brandt ist wieder da: Die SPD Nürnberg hat einen 23 Jahre alten Mann in die Partei aufgenommen, der denselben Namen wie der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik …
Neuanfang: Willy Brandt bekommt sein SPD-Mitgliedsbuch
Philippinischer Präsident will eigenen Sohn töten lassen
Der philippinische Präsident Duterte kennt im Kampf gegen Drogenkriminalität keine Grenzen: Sollten sich Vorwürfe erhärten, will er sogar seinen eigenen Sohn von der …
Philippinischer Präsident will eigenen Sohn töten lassen
Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen
Mit dem eingeschränkten Familiennachzug soll die Zuwanderung gebremst werden. Doch der Flüchtlingsbeauftragte der Regierung warnt vor einer Überlastung der Gerichte.
Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen
CSU verliert - Damit rechnen die Bayern am Sonntag
Der Countdown zur Bundestagswahl läuft: „Rien ne va plus“ heißt es in knapp drei Tagen. Verteidigt die CSU ihre Vormachtstellung in Bayern und wer regiert Deutschland in …
CSU verliert - Damit rechnen die Bayern am Sonntag

Kommentare