+
In Ländern wie dem Libanon sollen beispielsweise das Schul- und das Gesundheitssystem verbessert werden, so dass weniger Menschen nach Europa fliehen. Foto: Wael Hamzeh

EU will Migration mit Milliarden-Investitionen bremsen

Berlin (dpa) - Die EU will den Zustrom von Flüchtlingen nach Europa mithilfe neuer Milliarden-Investitionen bremsen. Die Europäische Investitionsbank (EIB) schlägt dazu laut einem Zeitungsbericht vor, Projekte außerhalb der EU mit doppelt so viel Geld wie bisher geplant zu fördern.

Zusätzliche sechs Milliarden Euro sollen demnach in den kommenden fünf Jahren dabei helfen, die Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen. "Es ist auch entscheidend, dass Europa jene Länder unterstützt, die eine große Zahl an Flüchtlingen aufgenommen haben", sagte EIB-Präsident Werner Hoyer der Süddeutschen Zeitung und sechs weiteren europäischen Blättern.

Das Geld soll vor allem für Investitionen in Jordanien, Libanon, Ägypten und den Maghreb-Staaten dienen. Auch Westbalkanländer wie Serbien und Albanien sollen in hohem Maß davon profitieren. Es geht beispielsweise darum, den Bau von Schulen zu finanzieren, das Gesundheitssystem zu verbessern oder Wasserzugänge zu ermöglichen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Cannabis auf Rezept: Fragen und Antworten
Berlin - Für die vielen normalen Konsumenten von Marihuana und Haschisch bringt sie keine Änderungen - für die weit kleinere Gruppe von Schwerkranken aber echte …
Cannabis auf Rezept: Fragen und Antworten
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
US-Bomber greifen IS-Lager in Libyen an
Washington - US-Bomber haben in der Nähe von Sirte ein Lager des Terrornetzwerks IS angegriffen. Der Angriff sei als Ergänzung zur Befreiung der libyschen Stadt zu …
US-Bomber greifen IS-Lager in Libyen an
Parteien fürchten Fake News
Berlin - Im anstehenden Wahlkampf müssen sich die Parteien auf eine neue Herausforderung einstellen - fabrizierte Nachrichten, sogenannte Fake News. Parteistrategen …
Parteien fürchten Fake News

Kommentare