+
Am 1. Januar 2015 ist die eurasische Wirtschaftsunion unter Russlands Führung in Kraft getreten.

Unter russischer Führung

Eurasische Wirtschaftsunion tritt in Kraft

Moskau - Trotz der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahren hat Russland gemeinsam mit den Ex-Sowjetrepubliken Weißrussland und Kasachstan die Eurasische Wirtschaftsunion geschaffen.

Der Vertrag, mit dem ein Gegengewicht zur Europäischen Union gebildet werden soll, trat am Donnerstag in Kraft. Mit der Organisation entsteht ein gemeinsamer Wirtschaftsraum, in dem 170 Millionen Menschen leben.

Die Union mit Institutionen in den Hauptstädten der Mitgliedsländer soll den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Arbeitskräften ermöglichen. Der Westen wirft Russland vor, mit dem Bündnis ehemaliger Sowjetrepubliken unter Führung Moskaus die UdSSR wiederaufbauen zu wollen - was der Kreml zurückweist. Präsident Wladimir Putin sieht in der Union eine Antwort auf die Ausdehnung der EU in Osteuropa.

Die Gründungsmitglieder hatten den Vertrag im Mai 2014 unterschrieben. Ein Beitritt der Kaukasusrepublik Armenien ist bereits ratifiziert und soll an diesem Freitag in Kraft treten. Für die zentralasiatische Republik Kirgistan ist ein Beitritt am 1. Mai geplant.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

CIA sieht saudischen Kronprinz hinter Tod Khashoggis
Die Hinweise auf die Beteiligung des saudischen Kronprinzen an der Tötung des Journalisten Khashoggi sind vielfältig. Nun kommt auch die CIA zum Schluss, dass Mohammed …
CIA sieht saudischen Kronprinz hinter Tod Khashoggis
Proteste und Straßenblockaden wegen hoher Spritpreise eskalieren: Eine Tote und 220 Verletzte in Frankreich
Bei Protesten und Straßenblockaden wegen zu hoher Spritpreise ist die Lage in Frankreich am Samstag eskaliert. Mehr als 220 Personen wurden verletzt, eine Frau kam ums …
Proteste und Straßenblockaden wegen hoher Spritpreise eskalieren: Eine Tote und 220 Verletzte in Frankreich
Sachsen-Anhalts CDU lehnt UN-Migrationspakt ab
Seegebiet Mansfelder Land (dpa) - Sachsen-Anhalts CDU hat sich auf einem Parteitag gegen den viel diskutierten UN-Migrationspakt gestellt. Eine Mehrheit der Delegierten …
Sachsen-Anhalts CDU lehnt UN-Migrationspakt ab
Gegen "Untätigkeit" der Regierung: Mehr als 6.000 Demonstranten legen Brücken in London lahm
Gegen die „Untätigkeit“ der Regierung demonstrierten Klimaschützer am Samstag in London. Sie blockierten dabei die Brücken der Stadt. 
Gegen "Untätigkeit" der Regierung: Mehr als 6.000 Demonstranten legen Brücken in London lahm

Kommentare