Wegen der Ukraine 

EU will Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängern

Brüssel - Die europäischen Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollen wegen der unzureichenden Fortschritte im Friedensprozess für die Ukraine um weitere sechs Monate verlängert werden.

Vertreter der 28 EU-Staaten starteten am Dienstag in Brüssel das offizielle Beschlussverfahren, wie Diplomaten in Brüssel mitteilten. Lediglich in einem Land müsse noch das Parlament konsultiert werden, hieß es.

Das Beschlussverfahren gilt als Formalie und soll am Freitag abgeschlossen sein.

Die EU hatte die Wirtschaftssanktionen gegen Russland trotz Milliardenverlusten für heimische Unternehmen zuletzt im Winter bis zum 31. Juli 2016 verlängert. Zuvor war im Sommer 2016 beschlossen worden, die Handels- und Investitionsbeschränkungen erst dann aufzuheben, wenn die Vereinbarungen des Minsker Friedensplanes zum Ukrainekonflikt komplett erfüllt sind. Dies ist noch nicht der Fall.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Grüne treffen sich nach Jamaika-Aus zur Aussprache
Jamaika aufarbeiten - das steht heute beim Grünen-Parteitag auf dem Programm. Ursprünglich hätten die Delegierten über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen …
Grüne treffen sich nach Jamaika-Aus zur Aussprache
NRW-FDP wählt neuen Landeschef als Lindner-Nachfolger
Keine Regierungspartei, sondern im Bundestag hinter der AfD nur zweitstärkste Oppositionskraft: Die mitgliederstarke nordrhein-westfälische FDP diskutiert heute über die …
NRW-FDP wählt neuen Landeschef als Lindner-Nachfolger
Jusos beraten weiter über SPD-Kurs: "Wir wollen Zuspitzung"
Sie wollen zum "Bollwerk gegen große Koalitionen" werden: Die Jungsozialisten stellen die Diskussion über den künftigen SPD-Kurs ins Zentrum ihres Bundeskongresses.
Jusos beraten weiter über SPD-Kurs: "Wir wollen Zuspitzung"
Schulz versichert Jusos: „Ich strebe keine große Koalition an“
Die SPD streitet über die große Koalition. Die Jungsozialisten sind sich in der Ablehnung der GroKo einig. Parteichef Martin Schulz verteidigt Gespräche mit der …
Schulz versichert Jusos: „Ich strebe keine große Koalition an“

Kommentare