+
Jörg Meuthen ist der Kandidat der AfD für die Europawahl am 26. Mai.

Nicht das erste Mal

Europawahl 2019: AfD ändert weitreichende Aussage im Wahl-O-Mat

  • schließen

Die AfD entscheidet sich bei ihrer Aussage zum Austritt Deutschlands aus der EU im Wahl-O-Mat zur Europawahl um. Nicht das erste Mal, dass nachträglich Antworten geändert werden. 

Berlin - Die Europawahl steht am 26. Mai an und für alle, die noch nicht wissen, für welche Partei sie ihr Kreuzchen machen sollen, gibt es auch diesmal wieder den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB). Hier kann man nach der Beantwortung verschiedener Fragen herausfinden, welche Partei zur eigenen politischen Einstellung passt.

Wahl-O-Mat: AfD ändert Antwort zum Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union

Am 3. Mai ist die Entscheidungshilfe für die Europawahl 2019 scharf geschaltet worden, doch jetzt hat die AfD ihre Meinung zu einem Thema im Fragenkatalog geändert, dies berichtet die Saarbrückener Zeitung unter Berufung auf die BPB. Die Alternative für Deutschland wechselte ihre Aussage auf die Frage ob Deutschland aus der Europäischen Union austreten soll, von „stimme zu“ auf „neutral“.

Die AfD gibt zu ihrer Änderung im Wahl-O-Mat folgende Erklärung ab: „Sollten sich unsere grundlegenden Reformansätze im bestehenden System der EU nicht in angemessener Zeit verwirklichen lassen, halten wir einen Austritt Deutschlands oder eine geordnete Auflösung der Europäischen Union und die Gründung einer neuen europäischen Wirtschafts- und Interessengemeinschaft für notwendig." Einen endgültigen Austritt soll es aber dann erst nach einer erfolgreichen Volksabstimmung geben - ganz nach dem Vorbild in England.

Eine Änderung im Wahl-O-Mat, wie bei der AfD, gab es auch schon bei anderen Parteien

Die nachträgliche Änderung einer Antwort sei aber nichts Ungewöhnliches und ordnungsgemäß. Andere Parteien hätten das in der Vergangenheit ebenfalls schon getan. Das Problem, das Thomas Krüger, Präsident der BPB, darin sieht, ist: „Das Risiko besteht natürlich darin, dass man die Nutzer irritiert.“

Die Europawahl war diese Woche auch Thema im „Maischberger“-Talk in der ARD – besonders ein Gast sorgte für Furore. Hier erfahren Sie auch, wann es am Abend der Europawahl die ersten konkreten Zahlen gibt. Und wie Sie noch ihre Briefwahlunterlagen beantragen können.

Auch in den sozialen Netzwerken wird die Wahl diskutiert. Vor der Europawahl gibt es auf Twitter harte Regeln - wer einen falschen Witz macht, fliegt. Twitter rechtfertigt sich im Bundestag für Account-Blockaden – wirklich zufrieden scheint niemand zu sein.

In einem heimlich aufgezeichneten Video sprach der österreichische Vizekanzler Strache über eine Neuordnung der Medienlandschaft, illegale Parteispenden und Schmutzkampagnen gegen politische Gegner.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Oxfam fordert: Bund muss mehr in armen Ländern investieren
Die Schere zwischen Arm und Reich geht nach Ansicht von Oxfam weiter stark auseinander. Auch die Wohlstands-Kluft zwischen Männern und Frauen ist groß. Denn viele Frauen …
Oxfam fordert: Bund muss mehr in armen Ländern investieren
ZDF-„heute journal“: Moderator erzählt Putin-Witz - Zuschauer empört - „Geht‘s noch ...“
Das „heute journal“ vom 15. Januar drehte sich eigentlich in einem Beitrag um die Moskauer Machtspiele, doch Christian Sievers schoss mit einem Putin-Witz den Vogel ab.
ZDF-„heute journal“: Moderator erzählt Putin-Witz - Zuschauer empört - „Geht‘s noch ...“
Trump plötzlich Mauer-Feind - US-Präsident erteilt wilden Rat: „Haltet die Wischmopps bereit“
Eigentlich gilt er als Freund von Mauerbau-Projekten - den Bürgern seines Ex-Wohnorts New York hat Donald Trump nun aber einen mehr als patzigen Ratschlag erteilt.
Trump plötzlich Mauer-Feind - US-Präsident erteilt wilden Rat: „Haltet die Wischmopps bereit“
Libyen-Konferenz: Kommt jetzt ein Bundeswehr-Einsatz? Merkel äußert sich
Hochrangige Politiker treffen sich am Sonntag bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Für die Libyen-Konferenz reisen unter anderem Wladimir Putin und Recep …
Libyen-Konferenz: Kommt jetzt ein Bundeswehr-Einsatz? Merkel äußert sich

Kommentare