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Blumen von Chef Hubert Aiwanger gab es für die Spitzenkandidatin der Freien Wähler (FW) Ulrike Müller.

Europawahl in Oberbayern

Wer den Einzug ins EU-Parlament schaffte

München - Europawahl in Oberbayern: Wer am Sonntag den Einzug ins Parlament der Europäischen Union schaffte.

Seit 2009 sitzt Barbara Lochbihler, die langjährige deutsche Amnesty-International-Generalsekretärin, im Europaparlament. Listenplatz fünf bedeutete für die Schwäbin im Vorfeld ein sicheres Ticket nach Brüssel – auf der Wahlparty in München strahlte sie bei der ersten Hochrechnung.

Europawahl 2014: Der Tag nach der Wahl im Ticker

Blumen von Chef Hubert Aiwanger gab es für die Spitzenkandidatin der Freien Wähler (FW) Ulrike Müller. Die Partei feierte in München den Einzug der schwäbischen Landwirtin ins EU-Parlament – es ist der erste Sitz überhaupt, den die Freien Wähler in Brüssel ergatterten. Davor sind sie, wie andere kleine Parteien, an der Drei-Prozent-Hürde gescheitert.

Den Sprung ins EU-Parlament hat auch Klaus Buchner geschafft, der ÖDP-Mann aus München. Der ehemalige Universitätsprofessor war von 2003 bis 2010 Bundesvorsitzender seiner Partei. Nun ist er als Spitzenkandidat ins Rennen gegangen. Kurz nach der ersten Hochrechung stand fest, dass er den einzigen Sitz, den die ÖDP in Brüssel bekommen hat, einnehmen wird.

Thomas Händel sitzt bereits seit 2009 im Europaparlament – als Ko-Sprecher der Delegation der Partei. Bei der Wahl am gestrigen Sonntag stand der Franke auf Listenplatz zwei, der Wiedereinzug in Brüssel war damit für ihn eine sichere Sache. Dem BR sagte er am Abend: Eine wichtige Rolle im Europawahlkampf habe das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA gespielt.

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