+
Heinz-Christian Strache, Chef der österreichischen FPÖ

FPÖ-Chef Strache

Europawahl: Rechtsparteien treten gemeinsam an

Wien - Das europakritische rechte Lager will grenzüberschreitend vor und nach den Europawahlen im Mai 2014 enger zusammenarbeiten.

Der Chef der österreichischen FPÖ, Heinz-Christian Strache, sieht „eine reale Chance“, dass eine gemeinsame Fraktion von mindestens sieben Rechtsparteien im Europaparlament gebildet werden kann. Er sehe die Rechtsparteien als „dritte Kraft“ nach Sozialdemokraten und Konservativen, sagte Strache am Montag in Wien.

An einem von der FPÖ initiierten Treffen vor wenigen Tagen hätten Vertreter von sechs europäischen Rechtsparteien teilgenommen. Neben der italienischen Lega Nord, dem belgischen Vlaams Belang (VB), den Schwedendemokraten und der Front National (FN) aus Frankreich sei auch die Slowakische Nationalpartei SNS dabei gewesen. Mit dem Niederländer Geert Wilders (PVV) sei ein separates Treffen geplant, erklärte Strache. Die notwendigen Schritte müssten erst noch auf Chefebene geklärt werden.

Neben der Kritik an der EU verbinde die rechten Parteien die ablehnende Haltung zur Zuwanderung und der Kampf gegen den Euro. Zu den langfristigen Zielen des Bündnisses gehöre auch die Rückkehr der nationalen Währung, sagte Strache. Einen konkreten Zeitplan dafür gebe es aber nicht.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bruder des Manchester-Attentäters wollte Deutschen töten
Das Netzwerk beim Terroranschlag von Manchester scheint größer zu sein als angenommen. Die Polizei hofft auf Hinweise der Bevölkerung und veröffentlicht Aufnahmen vom …
Bruder des Manchester-Attentäters wollte Deutschen töten
Die Bildungspolitik im Wahlkampf: Das vergessene Thema
Bildungspolitik wäre ein Megathema, spielt im Bundestagswahlkampf aber wohl keine Rolle. Denn mit Bildung kann man in aller Regel keine Wahl gewinnen, wohl aber …
Die Bildungspolitik im Wahlkampf: Das vergessene Thema
So will Trump gegen Russland-Vorwürfe vorgehen
Nach dem G7-Gipfel ist Donald Trump in Washington konfrontiert mit einer zunehmend eskalierenden Krise um Russland-Kontakte seines Lagers im Wahlkampf. Zeit, erneut …
So will Trump gegen Russland-Vorwürfe vorgehen
Facebook wehrt sich gegen Maas-Gesetz
Gegen Hass und Hetze im Internt: Die Koalition will noch vor der Sommerpause ihr "Hate Speech Gesetz" durchsetzen. Doch der Entwurf zielt in die falsche Richtung, meint …
Facebook wehrt sich gegen Maas-Gesetz

Kommentare