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Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm kritisiert CSU-Chef Horst Seehofer für seien Äußerung zum "Ende der Willkommenskultur" scharf.

Wegen Äußerung über "Ende der Willkommenskultur"

Seehofer gerät bei Evangelischer Landeskirche in die Kritik

München - Ungewöhnlich scharf hat der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer wegen seiner Äußerung über ein angebliches Ende der Willkommenskultur kritisiert.

Bisher sei es „verbindlicher Konsens von Politik und Kirchen“ gewesen, die Willkommenskultur wertzuschätzen und zu fördern, sagte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Mittwoch in München. Falls sich der CSU-Chef von diesem Konsens verabschieden wolle, löse das „Unverständnis und Verärgerung“ aus, hieß es weiter. Im Zusammenhang mit der Einigung zwischen dem Bund und Bayern beim Streit über die Grenzkontrollen hatte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt, damit sei „das Ende der Willkommenskultur notariell besiegelt“.

dpa

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