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Erwin Huber.

Alternativlose Aussichten

Ex-CSU-Chef Huber: Seehofers Rücktritt „unausweichlich“

Für CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer gibt es im Asylstreit mit der CDU nach Ansicht des früheren Parteichefs Erwin Huber keine Alternative zu einem Rücktritt.

Dies sei „unausweichlich“, sagte Huber am Montag dem Bayerischer Rundfunk. „Das heißt die CSU muss sich jetzt auf eine neue Konstellation und Spitze einstellen.“

Wie auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) betonte Huber, dass die CSU trotz aller Diskussionen in der Sache weder das Ende der Fraktionsgemeinschaft mit der CDU noch das der Regierungskoalition anstreben solle. „Wenn es durch die Entscheidung von Horst Seehofer, die ich für unausweichlich halte nach der Vorgeschichte, zu Veränderungen kommt, gefährdet das nicht die Koalition“, sagte Huber. (Der Asylstreit im Ticker)

Für das geplante Spitzengespräch am Nachmittag in Berlin mit der CDU sieht Huber jedoch wenig Verhandlungsspielraum, da die CSU-Landesgruppe im Bundestag und der CSU-Vorstand Seehofers Masterplan beschlossen haben.

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dpa

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