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Guido Westerwelle im Juli 2014 bei der CHIO in Aachen.

Ex-Außenminister "zwischen zwei Leben"

Guido Westerwelle: So ist mein Leben mit dem Krebs 

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München - Im Juni 2014 ist bei Guido Westerwelle Leukämie diagnostiziert worden. Nun spricht der Ex-Außenminister erstmals öffentlich über seine Zeit mit dem Krebs.

Der ehemalige Außenminister sieht stark verändert aus. Die Chemo-Therapie hat ihm zugesetzt. Am 17. Juni des vergangenen Jahres ist bei Guido Westerwelle Krebs diagnostiziert worden: Leukämie. "Völlig unvorbereitet, ohne die geringsten Symptome, gewissermaßen zufällig und aus heiterem Himmel", beschreibt er seine Gefühle und Erfahrungen in der "Bild"-Zeitung. Das Blatt druckte am Freitag ein Kapitel seines Buches "Zwischen zwei Leben", in dem Westerwelle seine Erlebnisse und den Weg seiner Genesung hat niedergeschrieben hat.

Dort verarbeitet er alle Rückschläge und positiven Nachrichten, die er seit der Diagnose durchlebt hat. Westerwelle hatte Angst als der Arzt sagte, dass die Chemotherapie allein nicht ausreiche, um ihn zu heilen. Er bräuchte einen Stammzellenspender.

In der schwierigen Phase waren vor allem enge Freunde, die Familie und sein Partner Michael Mronz sowie das Ärzte-Team eine große Hilfe für den ehemaligen FDP-Chef. Vor einigen Monaten teilte Westerwelle mit, dass er zuversichtlich für seine weitere Besserung sei. "Es wird werden", schrieb er damals auf seine Facebook-Seite. Sein Buch ist ab dem 10. November im Handel erhältlich.

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