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Alfred Biehle ist gestorben.

CSU-Politiker tot

Ex-Wehrbeauftragter Alfred Biehle (87) gestorben

Karlstadt - Der ehemalige Wehrbeauftragte Alfred Biehle ist im Alter von 87 Jahren in einem Krankenhaus im unterfränkischen Karlstadt gestorben.

Der ehemalige Wehrbeauftragte Alfred Biehle ist im Alter von 87 Jahren in einem Krankenhaus im unterfränkischen Karlstadt gestorben. Das bestätigte die CSU-Geschäftsstelle im Landkreis Main-Spessart am Dienstag. Er sei bereits am 29. Oktober gestorben.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) würdigte die Verdienste des Unterfranken als Wehrbeauftragter „Die Integration von Soldaten der ehemaligen Volksarmee der DDR in die Bundeswehr und den Einsatz von Bundeswehrsoldaten unter internationalem Mandat hat Alfred Biehle mit großem Engagement und hohem Verantwortungsbewusstsein begleitet.“ Zudem habe er sich als langjähriger CSU-Kreisvorsitzender im Landkreis Main-Spessart und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter um seine unterfränkische Heimat verdient gemacht, sagte Seehofer laut Mitteilung.

Biehle war 66 Jahre lang CSU-Mitglied. 1969 zog er als Abgeordneter in den Bundestag. Von 1990 bis 1995 war er Wehrbeauftragter des Bundestages und damit der Ombudsmann der Streitkräfte, an den sich jeder aus der Truppe wenden und Missstände mitteilen kann.

Vor seiner Tätigkeit als Wehrbeauftragter war der CSU-Politiker 20 Jahre lang Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags, davon acht Jahre Vorsitzender.

Biehle wurde am 15. November 1926 in Augsburg geboren. Er war verheiratet und hatte eine Tochter. Bevor er in den Bundestag zog, arbeitete der Bayer fast 20 Jahre lang für die Würzburger Tageszeitung „Mainpost“.

dpa

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