+
In Istanbul hat es eine schwere Explosion gegeben. Foto: Tolga Bozoglu / Archiv

Explosion in Istanbul war Bombenanschlag

Istanbul (dpa) - Bei der Explosion in der türkischen Millionenmetropole Istanbul am Dienstagabend hat es sich um einen Bombenanschlag gehandelt.

Die Polizei gehe davon aus, dass der Sprengsatz der Einsatzpolizei gegolten habe, deren Bus kurz vor der Detonation vorbeifuhr, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Es sei unklar, wer die Bombe am Straßenrand im europäischen Stadtteil Bayrampasa versteckt habe. Nach Angaben des Istanbuler Gouverneurs Vasip Sahin war bei der Detonation ein Mensch leicht verletzt worden.

Sahin sagte, der Vorfall werde untersucht. Nach der Detonation am Dienstagabend waren die Straßen in der Umgebung vorübergehend abgesperrt und der Metroverkehr der nahegelegenen Linie auf eine Spur umgeleitet worden. Am Mittwoch lief der Verkehr wieder normal.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

An bayerisch-österreichischer Grenze: Landespolizei beginnt mit Kontrollen
Erst vor wenigen Tagen hatte sich Bayern mit dem Bund endgültig über die Aufgaben der neuen bayerischen Grenzpolizei verständigt - am Mittwoch gab es bereits die ersten …
An bayerisch-österreichischer Grenze: Landespolizei beginnt mit Kontrollen
Spahn setzt bei Pflegereform auch auf Betreuungsdienste
Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Pflegekräfte entlasten, indem künftig bestimmte Leistungen auch durch reine Betreuungsdienste übernommen werden …
Spahn setzt bei Pflegereform auch auf Betreuungsdienste
Haftbefehl gegen NSU-Helfer Ralf Wohlleben aufgehoben
Der NSU hat zehn Menschen ermordet. Eine dafür entscheidende Waffe hat laut dem Urteil der frühere NPD-Funktionär Wohlleben besorgt. Der kommt jetzt aus der Haft.
Haftbefehl gegen NSU-Helfer Ralf Wohlleben aufgehoben
Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose
Hunderttausende Menschen in Deutschland sind trotz brummender Konjunktur dauerhaft arbeitslos. Nun will die Regierung mit staatlich bezahlten Jobs Abhilfe schaffen.
Staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.