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UN-Soldaten auf den Golanhöhen wurden offenbar von einer Terrorgruppe entführt.

UN-Sicherheitsrat empört

Extremisten entführen Blauhelmsoldaten

New York - Bewaffnete Gruppen haben an den Golanhöhen im Süden Syriens 43 UN-Blauhelmsoldaten in ihre Gewalt gebracht.

Eine bewaffnete Gruppe hat am Donnerstag auf den Golanhöhen 43 UN-Blauhelmsoldaten in ihre Gewalt gebracht. Wie die UNO in New York mitteilte, wurden die Soldaten am Morgen auf der syrischen Seite der Golanhöhen gefangen genommen. Sie gehören demnach der UN-Beobachtertruppe für Truppenentflechtung (Undof) an.

Die UNO bemühe sich darum, die Freilassung der Blauhelmsoldaten zu erreichen, hieß es am UN-Sitz in New York weiter. Die 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats forderten in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung die sofortige und bedingungslose Freilassung der Soldaten, die zur Beobachtermission Undof gehören.

Die UN-Truppe überwacht eine 1974 zwischen Israel und Syrien geschlossene Waffenruhe. Die Blauhelmsoldaten wurden in der Nähe der Stadt Kuneitra überfallen, die im Südwesten von Syrien liegt. Dort hatte es nach Angaben von UN-Sprecher Stéphane Dujarric zuvor heftige Kämpfe zwischen der syrischen Armee und bewaffneten syrischen Oppositionsgruppen gegeben.

81 weitere Undof-Soldaten konnten sich am Donnerstag nicht frei bewegen, wie die Vereinten Nationen weiter mitteilten. Sie könnten ihre Stellungen in der Umgebung von Ruwahinah und Buraikah nicht verlassen. Israel riegelte die Umgebung von Kuneitra am Mittwoch auf der israelisch kontrollierten Seite ab, nachdem ein israelischer Offizier durch Schüsse verletzt worden war, die offenbar von syrischen Rebellen abgefeuert worden waren.

AFP/dpa

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