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Erst nach zwei Tagen konnte Jaber A. von den Behörden festgesetzt werden.

Magazin berichtet

Fahndung nach Jaber A.: Weitere Fehler des LKA enthüllt

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Leipzig - Der Fall des gefassten mutmaßlichen Terroristen Jaber A. ist eine Ansammlung von Fehlern der Behörden. Nun wurde ein weitere Fehlentscheidung der Polizei bekannt.

Die Fahndung nach dem mutmaßlichen islamistischen Terroristen Jaber A. hielt die ganze Bundesrepublik über ein Wochenende lang in Atem. Als der Syrer dann schließlich gefasst war, konnte er in der Untersuchungshaft Selbstmord begehen. Es war der letzte Fehler in einer Reihe von Missverständnissen und Versäumnissen der ermittelnden Behörden. Nun wurde eine weitere gravierende Fehlentscheidung des Landeskriminalamtes Sachsen bekannt.

Denn die Fahnder lösten laut dem Magazin Focus erst fünf Stunden nach der Flucht des 22-Jährigen eine Großfahndung aus. Dies ist wohl auch der Grund dafür, warum sich Jaber A. vollkommen problemlos mit der Bahn nach Leipzig fahren konnte. Denn im Falle einer Großfahndung hätten sämtliche Bushaltestellen, Taxistände und Hauptverkehrsstraßen kontrolliert werden müssen.

Außerdem kritisierten Polizeiexperten laut dem Nachrichtenmagazin den abgegebenen Warnschuss bei der gelungenen Flucht des Syrers. Dieser hätte etwaige Komplizen in der Wohnung warnen können, die dann eventuell den später in der Wohnung aufgefundenen Sprengstoff hätten zünden können. „Bei der Menge TATP, die wir gefunden haben, wäre ein ganzes Stockwerk weggeknallt worden“, sagte ein ranghoher sächsischer Staatsschutz-Beamter dem Focus.

Die sächsischen Ermittlungsbehörden bekleckerten sich im Fall Jaber A. selten mit Ruhm. Von Beginn der Aktion an bis hin zum Suizid des Verdächtigen leisteten sich Polizei und Justizbeamte immer wieder erschreckende Fehler.

bix

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