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Nach dem Massaker an Highschool in Florida

Klares Ergebnis

Fassungslosigkeit und Tränen in Florida - Parlament lehnt schärferes Waffenrecht ab

Trotz des Massakers in Parkland hat Floridas Parlament gegen ein härteres Waffenrecht gestimmt. Auf der Zuschauertribüne kam es zu dramatischen Szenen.

Florida - Die Fassungslosigkeit ist ihnen ins Gesicht geschrieben. 71:36 lautet das klarer Ergebnis, welches ein schärferes Waffenrecht ablehnt. Es ging um ein Gesetz, das ein Verbot bestimmter halbautomatischer Gewehre, etwa des Typs AR-15, und großer Magazine eingeleitet hätte. Die Schüler, die vor der Abstimmung noch optimistisch waren, fallen sich in die Arme und brechen in Tränen aus. 

Eine Woche ist es her, dass ein 19-Jähriger mit einer halbautomatischen Waffe 14 Schüler und drei Erwachsene getötet hat.  „Wenn es wieder ein Massaker gibt, wird es ihre Schuld sein“, sagte die 16-jährige Sheryl Acquaroli an die Abgeordneten gerichtet. Die nächste Person, die durch eine AR-15 getötet werde, gehe auf das Konto der 71 Abgeordneten, die das schärfere Waffengesetz abgelehnt haben. „Sie hatten heute die Chance, damit aufzuhören.“

Vor der Abstimmung waren die Schüler noch optimistisch

"Wir sind hier, um sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert", sagte einer der Schüler noch vor der Abstimmung. Die 19-jährige Tyra Hermans sagte: "Ich gehe nicht zurück zur Schule, bis die Gesetzgeber und der Präsident dieses Gesetz ändern". 

Sehen Sie hier: Überlebende des Schul-Massakers hält emotionale Wutrede auf Trump

Präsident Donald Trump kündigte an, sich mit Schülern und Lehrern zu treffen. An der Unterredung würden unter anderem Menschen aus Parkland teilnehmen, sagte seine Sprecherin Sarah Sanders.

Wer genau aber an der „Listening Session“, also der Gesprächsrunde, teilnehmen wird hat das Weiße Haus noch nicht bekannt gegeben. Auch Rahmen und Länge bleiben offen. Sarah Sanders sagte jedoch, dass auch Betroffene von der Schulmassaker von Colombine und Newton ins Weiße Haus kommen werden. 

In Columbine hatten 1999 zwei Täter zwölf Schüler einer Highschool, einen Lehrer und sich selbst getötet. In Newtown erschoss ein Mann 2012 erst seine Mutter und dann an der Sandy Hook Grundschule 20 Kinder, sechs Angestellte und sich selbst.

Trump: „Wir müssen alles tun um unsere Kinder zu schützen“

Nach dem Massaker von Parkland und unter öffentlichen Druck hat Trump das Justizministerium zu einem Verbot spezieller Waffenvorrichtungen aufgefordert. Mit ihnen können halbautomatische Waffen so schnell schießen wie Maschinengewehre.

Auch der Attentäter von Las Vegas nutzte diesen sogenannten „Bump Stock“, einen Plastikaufsatz für das Gewehr. 

"Wir müssen mehr tun, um unsere Kinder zu schützen", sagte Trump. Seine Anordnung zu den "Bump Stocks" bedeutet jedoch keinen Durchbruch. Das Justizministerium hatte in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass es ein "Bump Stock"-Verbot zwar empfehlen, aber nicht selbst durchsetzen könne. Das sei Aufgabe des Gesetzgebers.

sms

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