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Fastenbrechen: Herrmann rügt SPD

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Innenminister Joachim Herrmann

München - Das geplante „Fastenbrechen“ der Landtags-SPD hat einen Krach mit dem Innenminister ausgelöst.

Joachim Herrmann (CSU) kritisierte das Vorhaben scharf, sich mit teils umstrittenen muslimischen Organisationen und Einzelpersonen zu einem „Iftar-Essen“ nach Sonnenuntergang zu treffen. „Die Aktion der SPD ist ein verheerendes Signal für alle, die es mit der Integration von Muslimen in unserem Land ernst meinen“, sagte Herrmann dem Münchner Merkur.

Am 2. September wollen die Abgeordnete Isabell Zacharias und Fraktionschef Markus Rinderspacher mit Muslimen in einem Münchner Lokal das Fastenbrechen im Ramadan begehen – als politisches Signal für Integration und Dialog.

Eingeladen sind allerdings auch Vertreter von Milli Görüs. Diese Organisation sei „bundesweit als extremistisch und verfassungsfeindlich eingestuft“, warnt Herrmann: „Sich mit verfassungsfeindlichen Organisationen an einen Tisch zu setzen, ist eine bewusste Provokation.“ Ein „gemeinsames Essen mit Islamisten“ als „genau so normal wie Weihnachten“ zu bezeichnen, sei entlarvend für die Einstellung der SPD: „Wollen Frau Zacharias und Herr Rinderspacher demnächst Weihnachten mit Neonazis und Scientologen feiern?“

cd

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