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Hatten Mitglieder aus Donald Trumps Wahlkampfteam Kontakt zu russischen Agenten?

Medienbericht

FBI bekam Erlaubnis für Überwachung von Trump-Berater

Washington - Die Überwachung eines Mitarbeiters von Donald Trumps Wahlkampfteam sorgte für helle Aufregung. Nun wurde bekannt, dass das FBI eine offizielle Erlaubnis gehabt haben soll.

Die US-Bundespolizei FBI hat im vergangenen Sommer nach einem Bericht eine gerichtliche Anordnung dafür bekommen, einen Berater von Donald Trump zu überwachen. Hintergrund sei die Annahme gewesen, dass Carter Page ein Agent Russlands sei, berichtete die Washington Post unter Berufung auf Regierungskreise.

Das FBI untersucht mögliche Verbindungen von Mitarbeitern Trumps zur russischen Regierung. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob Kontakte so weit reichten, dass Menschen in Trumps Umfeld vorab über die mutmaßlichen russischen Hackerangriffe auf die Demokraten informiert waren.

Mitarbeiter soll 2013 Kontakte zu russischen Agenten gehabt haben

Page wurde im März 2016 Mitglied von Trumps Wahlkampfteam. Trump selbst nannte ihn in einem Interview einen außenpolitischen Berater. Im Laufe des Wahlkampfes verschwand er aber von der Bildfläche. Eine Sprecherin Trumps beschrieb seine Rolle später als „informell“.

Laut der Washington Post ist die gerichtliche Anordnung der bisher deutlichste Beweis dafür, dass das FBI Grund zur Annahme hatte, dass ein Berater Trumps über Verbindungen zu russischen Geheimdiensten verfügte. In dem Antrag würden Kontakte zwischen Page und einem russischen Agenten aus dem Jahr 2013 zitiert, schreibt die Zeitung weiter.

dpa

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