+
Christian Lindner, FDP-Bundesvorsitzender, spricht in Berlin.

Auch die Politik kommt schlecht weg

FDP-Chef kritisiert Umgang der Medien mit AfD

Berlin - Die Medien gehen nicht richtig mit der AfD um. Das kritisiert FDP-Vorsitzender Christian Lindner. Auch die Politik attackiert er.

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat den Umgang von Medien und Politik mit der AfD kritisiert. "Wenn jeder politische Rülpser der AfD in der "Welt" oder der "Tagesschau" landet, dann gibt man dieser Partei eine Macht, die ihr zum Beispiel im Vergleich mit Umfragewerten der Grünen nicht zukommt", sagte er der Zeitung "Die Welt" (Montag).

Dazu erklärten die Regierungsparteien bei jedem wichtigen Projekt taktisch, man wolle der AfD kein Gewinnerthema geben. "So erweckt man den Eindruck, die AfD stünde vor der Machtübernahme", kritisierte Lindner.

"Ich rate zu mehr Coolness", ergänzte er. "Indem wir nicht die AfD bestimmen lassen, was Deutschland diskutiert, sondern indem wir diskutieren, was für unser Land wichtig ist." Die AfD setze inhaltlich gar keine Themen. "Die arbeiten mit Provokationen."

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Gericht verbietet erfundenen Schulz-Tweet der JU Bayern
Die Junge Union Bayern muss laut „Spiegel“ einen frei erfundenen Tweet von SPD-Chef Martin Schulz löschen. Das geht aus einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts …
Gericht verbietet erfundenen Schulz-Tweet der JU Bayern
Populistische Ansichten bei rund 30 Prozent der Wähler
Wie populistisch sind die Deutschen? Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat die Frage untersucht. Die Partei mit den am wenigsten populistischen Wählern ist demnach …
Populistische Ansichten bei rund 30 Prozent der Wähler
11 Nachrichten: Donald Trumps intensiver Twittermorgen
Dass Donald Trump der Twitterfinger oft locker sitzt, ist bekannt. Am Dienstagmorgen war der US-Präsident besonders produktiv. Elf Tweets setzte Trump ab, es ging um …
11 Nachrichten: Donald Trumps intensiver Twittermorgen
CSU-Generalsekretär Scheuer: SPD Schuld an Türkei-Krise
Der Bundestagswahlkampf ist in vollem Gange. Die Union will sich vom aktuellen Koalitionspartner SPD sichtlich abgrenzen. CSU-Generalsekretär Scheuer poltert.
CSU-Generalsekretär Scheuer: SPD Schuld an Türkei-Krise

Kommentare