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Die neusten Umfragewerte sind auch für FDP-Chef Christian Lindner nicht erfreulich. 

Auch andere Parteien verlieren an Wählergunst

FDP im Umfragetief: Schlechtester Wert seit Bundestagswahl

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Laut dem Meinungsforschungsinstitut Emnid sinkt die Beliebtheit der Liberalen auf den niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl im September. Für FDP-Chef Lindner eine Umfrage-Klatsche. 

Berlin - Eigentlich hatte die FDP an Wählergunst zugelegt, doch nun zeigt eine neue Umfrage: Die Werte der FDP sinken. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid, das wöchentlich den Trend für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommen die Liberalen nur noch auf acht Prozent - ein Prozent weniger als noch in der Woche zuvor. 

Doch „wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären“, dann gebe es auch bei den anderen Parteien Verluste: So büßen CDU und CSU sowie die Linke ebenfalls einen Punkt ein und kommen derzeit auf 32 Prozent beziehungsweise auf neun Prozent. Die Sozialdemokraten können dagegen leicht zulegen, und landen mit 22 Prozent auf Platz zwei. Auch die AfD kann im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zulegen und steht dadurch jetzt bei 13 Prozent. Den gleichen Wert wie zuvor erreichen lediglich die Grünen, in dem sie bei elf Prozent bleiben. Befragt wurden insgesamt 1865 Personen zwischen dem 7. und 13. Dezember. 

Wie „Bild.de“ berichtet, wurde in einer zweiten Umfrage von Emnid auch nach den Diäten der Abgeordneten gefragt. Diese sollen zukünftig gemäß der Lohnentwicklung steigen, entschied der Bundestag mit einer Mehrheit erst vor wenigen Tagen. Insgesamt 501 Bürger wurden zu der Frage „Ein Bundestagsabgeordneter verdient brutto 9.524 Euro im Monat. Halten Sie das für zu viel, genau richtig oder wenig?“ befragt. 59 Prozent der Personen gab an, den Verdienst der Bundestagsabgeordneten für „zu viel“ zu halten. 32 Prozent halten es für „genau richtig“, „zu wenig“ finden es lediglich acht Prozent. 

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