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Noch-FDP-Chef Philipp Rösler (links) und sein designierter Nachfolger Christian Lindner.

FDP-Parteizentrale wird verkleinert

Berlin - Die FDP will nach ihrem Debakel bei der Bundestagswahl auf einem Sonderparteitag Anfang Dezember einen Neuanfang machen. Wichtigster Punkt ist die Wahl eines neuen Vorsitzenden

Einziger Kandidat für die Nachfolge Philipp Röslers ist der ehemalige Generalsekretär Christian Lindner. Ein Antrag der Jungliberalen, den neuen FDP-Chef von der Basis wählen zu lassen, fand im Bundesvorstand am Dienstag keine Mehrheit. Der Parteitag soll am 7. und 8. Dezember in Berlin stattfinden.

Generalsekretär Patrick Döring kündigte nach der Vorstandssitzung eine Verkleinerung der Parteizentrale an. Künftig soll es im Thomas-Dehler-Haus nur noch 20 Vollzeit-Stellen geben - etwa ein Dutzend weniger als bisher. Auch an anderen Stellen muss wegen des schlechten Wahlergebnisses gespart werden. Döring betonte jedoch, dass die FDP wegen ihrer Finanzen nicht in existenziellen Schwierigkeiten stecke. Die finanziellen Spielräume seien „nicht so eng“ wie berichtet. „Das ist leistbar. Und das ist machbar.“

Zur Kritik des FDP-Ehrenvorsitzenden Hans-Dietrich Genscher am Wahlkampf sagte der scheidende Generalsekretär: „Dass wir uns thematisch zu sehr verengt hätten, das kann ich nicht erkennen. Viel breiter waren wir in den 70er Jahren auch nicht aufgestellt.“ Die FDP hatte bei der Bundestagswahl mit nur 4,8 Prozent erstmals seit 1949 den Einzug in den Bundestag verfehlt.

dpa

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