+
Die FDP willl den Solidaritätszuschlag schrittweise abbauen. Foto: Jens Büttner/Archiv

FDP stellt Modell für stufenweisen Soli-Abbau ab 2016 vor

Düsseldorf (dpa) - Die FDP hält einen schrittweisen Abbau des Solidaritätszuschlags mit einer milliardenschweren Entlastung für die Steuerzahler bereits ab dem kommenden Jahr für machbar.

Zuerst sollten ab 2016 Bezieher kleinerer Einkommen profitieren, die bei einem Bruttojahreseinkommen von unter 50 000 Euro den Soli nicht mehr zahlen müssten, sagte Parteichef Christian Lindner. Im zweiten Schritt könne der Satz 2017 von 5,5 auf 2,5 Prozent sinken. 2020 könne der Zuschlag ganz entfallen.

Die Bürger würden in diesem Zeitraum um 16 Milliarden Euro entlastet, betonten Lindner und Roland Döhrn vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung bei der Vorstellung des Modells. Der Soli läuft Ende 2019 aus, Bund und Länder wollen ihn aber auch danach erhalten.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Studie beleuchtet Folgen von Judenhass im Netz
Berlin (dpa) - Judenhass im Netz hat einer Studie zufolge deutlich zugenommen. Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin (TU) haben über vier Jahre Beiträge in …
Studie beleuchtet Folgen von Judenhass im Netz
CSU sucht Strategie im Kampf gegen die AfD - Kirchpolitik als Hoffnungsschimmer
Ignorieren? Rempeln? Rechts überholen? Die CSU überarbeitet die Rezepte im Kampf gegen die AfD. Nach mehreren Strategiewechseln macht sich in der Partei eine gewisse …
CSU sucht Strategie im Kampf gegen die AfD - Kirchpolitik als Hoffnungsschimmer
Neue Jobs für Arbeitslose geplant
Hunderttausende Menschen in Deutschland sind trotz brummender Konjunktur dauerhaft arbeitslos. Nun will die Regierung mit staatlich bezahlten Jobs Abhilfe schaffen. …
Neue Jobs für Arbeitslose geplant
Trump nach Gipfel mit Putin: "Ich bin nicht pro-russisch"
Von wegen basta. Die Nachwehen vom denkwürdigen Auftritt von US-Präsident Trump auf dem Helsinki-Gipfel mit Kremlchef Putin halten an. Erst muss Trump öffentlich …
Trump nach Gipfel mit Putin: "Ich bin nicht pro-russisch"

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.