+
An den Razzien waren 200 Polizisten beteiligt. Foto: Nsw Police

Festnahmen nach Terroranschlag in Sydney

Sydney (dpa) - Fünf Tage nach dem Terroranschlag auf eine Polizeizentrale in Sydney hat die australische Polizei bei Razzien vier Verdächtige festgenommen. Sie sollen etwas mit dem Teenager zu tun haben, der vergangenen Freitag einen Polizeimitarbeiter erschoss und das Feuer auf Polizisten eröffnete.

Beamte erschossen den 15-jährigen Täter. Unter den Festgenommenen seien ein 16-jähriger und drei Männer zwischen 18 und 22, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ein weiterer Mann wurde festgenommen, aber kurz darauf wieder freigelassen. An den Razzien waren 200 Polizisten beteiligt.

"Wir haben sie festgenommen und Durchsuchungen durchgeführt, weil wir von einem Terroranschlag ausgehen", sagte die stellvertretende Polizeichefin Catherine Burn. "Wir gehen davon aus, dass sie etwas wissen." In Australien sind in diesem Jahr schon mehrere Sympathisanten der im Irak und in Syrien kämpfenden Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen worden.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU
Nach der Asyldebatte und dem internen Hickhack erhält die CSU ein verheerendes Zwischenzeugnis. Nur noch 38 Prozent in Bayerns wichtigster Umfrage – Markus Söder …
Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU
Historisches Tief: CSU stürzt auf 38 Prozent ab
München (dpa) - Drei Monate vor der Landtagswahl in Bayern ist die CSU in einer Umfrage weiterhin weit von der absoluten Mehrheit entfernt.
Historisches Tief: CSU stürzt auf 38 Prozent ab
Bamf will unrechtmäßig abgeschobenen Asylbewerber zurückholen
Im Asylstreit übt Kardinal Marx Kritik an Markus Söder und Horst Seehofer. Derweil will das Bamf einen wohl unrechtmäßig abgeschobenen afghanischen Asylbewerber nach …
Bamf will unrechtmäßig abgeschobenen Asylbewerber zurückholen
Maghreb-Staaten und Georgien bald "sichere Herkunftsstaaten"
Die große Koalition will die Asylverfahren für Schutzsuchende aus Georgien und den Maghreb-Staaten verkürzen. Auch die FDP ist dafür. Das Vorhaben könnte aber erneut am …
Maghreb-Staaten und Georgien bald "sichere Herkunftsstaaten"

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.