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Nach den Anschlägen vom November befindet sich Frankreich im Ausnahmezustand. An Touristenmagneten patrouillieren häufig schwerbewaffnete Soldaten.

Verdächtige sind Behörden bekannt

Gasflaschen in Auto: Mehrere Festnahmen in Paris

Paris - Nach der Terrorserie ist Frankreich im Alarmzustand. Ein verdächtiger Fund wirft Fragen auf: In einem Auto ohne Nummernschild liegen gleich mehrere Gasflaschen.

Ein verdächtiges Auto mit mehreren Gasflaschen ist am vergangenen Wochenende in der Nähe der Kathedrale Notre-Dame in Paris entdeckt worden. Mehrere Menschen wurden festgenommen, zwei von ihnen befanden sich am Mittwoch noch in Polizeigewahrsam, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise meldete. Die Staatsanwaltschaft habe Vorermittlungen wegen Terrorverdachts aufgenommen. Einen Zündmechanismus fanden die Ermittler im Auto nicht, die Hintergründe blieben zunächst unklar.

Innenminister Bernard Cazeneuve bestätigte mehrere Festnahmen, machte aber keine näheren Angaben. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Fall.

Das Auto habe ohne Nummernschilder etwa zwei Stunden im Halteverbot gestanden, sagte die Bürgermeisterin des fünften Pariser Stadtbezirks, Florence Berthout, dem Sender BFMTV. Nach Angaben des Nachrichtenkanals wurde das Auto am linken Seine-Ufer gefunden, in einer Nebenstraße nahe dem Ufer, das der Kathedrale Notre-Dame gegenüber liegt.

Bei den beiden Festgenommenen soll es sich um ein Paar handeln, das den Sicherheitsbehörden wegen Zugehörigkeit zur islamistischen Bewegung bekannt war, wie AFP berichtete. Der Besitzer des Wagens sei ebenfalls festgenommen, aber bereits am Dienstag wieder freigelassen worden.

Nach einer Serie von Terroranschlägen gilt in Frankreich der Ausnahmezustand. An Touristenmagneten wie der Kathedrale im Herzen von Paris patrouillieren häufig schwerbewaffnete Soldaten.

dpa

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