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Sieben sogenannte "Reichsbürger" müssen sich in Fulda vor Gericht verantworten. 

Bereits 2014 verurteilt

Finanzbeamtin schikaniert - Sieben „Reichsbürger“ vor Gericht

Fulda - Sieben sogenannte Reichsbürger, die eine Finanzbeamtin belästigt haben sollen, sitzen seit Mittwoch auf der Anklagebank. Bereits vor zwei Jahren wurde gegen sie ein Urteil gesprochen.

Ein Amtsgericht hatte den Hauptangeklagten im Jahr 2014 wegen Freiheitsberaubung zu sechs Monaten Bewährungsstrafe und die anderen zu je 400 Euro Geldstrafe verurteilt. Gegen dieses Urteil haben die Angeklagten Berufung eingelegt, daher wird am Landgericht Fulda in einem Berufungsprozess verhandelt.

Die Männer sollen 2013 eine Finanzbeamtin eine halbe Stunde lang daran gehindert haben, in ihrem Dienstwagen wieder wegzufahren. Die Frau hatte bei einem von ihnen einen Zahlungsrückstand kassieren wollen. Die Angeklagten sind Anhänger der sogenannten „Freien Arbeits- und Interessengemeinschaft Volksaufklärung“. Sie erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht an und verweigern amtliche Bescheide, Bußgelder und Steuern. Die Reichsbürgerbewegung wird seit November bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet.

dpa

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