+
Die Finnen wählen am Sonntag ihren künftigen Präsidenten. Amtsinhaber Sauli Niinistö hat gute Chancen auf eine weitere sechsjährige Amtszeit.

Konservativer Amtsinhaber gilt als Favorit

Finnen wählen künftigen Präsidenten

Die Finnen wählen am Sonntag ihren künftigen Präsidenten. Amtsinhaber Sauli Niinistö hat gute Chancen auf eine weitere sechsjährige Amtszeit.

Helsinki - Er lag in allen Umfragen klar vorne und könnte demnach zwischen 51 und 63 Prozent der Stimmen erhalten. Damit wäre eine Stichwahl am 11. Februar nicht erforderlich.

Insgesamt standen acht Kandidaten zur Wahl. Als stärkster Herausforderer des konservativen Niinistö gilt Pekka Haavisto von den Grünen, der laut Umfragen auf 13 bis 14 Prozent kommen könnte. Der 69-jährige Niinistö tritt als unabhängiger Kandidat an. Der Jurist hatte vor seiner Wahl zum Präsidenten 2012 nicht nur mehrere Ministerämter inne, sondern war auch Parlamentspräsident.

Niinistö hat sich in seiner ersten Amtszeit um eine Annäherung des EU-Lands Finnland an die Nato bemüht, ohne dabei den Nachbarstaat Russland zu verärgern. Finnland teilt sich mit Russland eine lange Grenze und bemüht sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs, gute Beziehungen zu Moskau aufrecht zu erhalten. Trotz der Ukraine-Krise um die Krim-Halbinsel 2014 pflegt Niinistö gute Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Die Wahllokale sollten am Sonntag bis 19.00 Uhr geöffnet sein. Niinistö hat bereits per Briefwahl gewählt - genauso wie 36 Prozent der 3,5 Millionen Wahlberechtigten.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkels Sommerurlaub: Aktuelle Planung gibt Rätsel auf
Die Urlaubsplanung von Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt derzeit einige Rätsel auf. Reist ihr Mann Joachim Sauer etwa ohne sie nach Südtirol?
Merkels Sommerurlaub: Aktuelle Planung gibt Rätsel auf
Abschiebung von Sami A. hat parlamentarisches Nachspiel
Ging bei der Abschiebung des Islamisten Sami A. nach Tunesien alles mit rechten Dingen zu? Das will jetzt auch der Düsseldorfer Landtag klären. Grünen-Chef Habeck hat …
Abschiebung von Sami A. hat parlamentarisches Nachspiel
Trump geht nach Putin-Fiasko in die Offensive - mit Angriff auf „Ex-Superstar“ Angela Merkel
Nach Helsinki geht Donald Trump wieder in die Offensive - mit dem Thema Flüchtlingspolitik und einem seiner Lieblingsziele: Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Trump geht nach Putin-Fiasko in die Offensive - mit Angriff auf „Ex-Superstar“ Angela Merkel
Nach heftiger Kritik: Trump räumt erstmalig russische Einmischung in US-Wahl ein
Donald Trump und Wladimir Putin trafen sich am Montag zum mit großer Spannung erwarteten Gipfel in Helsinki. Wir berichten am Tag danach weiter über die Nachwehen des …
Nach heftiger Kritik: Trump räumt erstmalig russische Einmischung in US-Wahl ein

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.